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"Nicht meine Entscheidung": Dovizioso kommentiert Ducati-Spekulationen

"Er entscheidet nicht meine Zukunft": Andrea Dovizioso lacht über die Aussagen von Davide Tardozzi - Die Entscheidung liegt aber auch nicht ganz in Doviziosos Händen

(Motorsport-Total.com) - Schon zu Beginn des Sommers, also noch bevor das erste MotoGP-Rennen 2020 gefahren wurde, hielt Ducati fest, dass man sich mit der Wahl des zweiten Fahrers für das nächste Jahr Zeit lassen will.

Andrea Dovizioso

Es ist noch nicht klar, ob Andrea Dovizioso bei Ducati bleiben wird Zoom

Einerseits hat man mit Jack Miller schon einen Fahrer für das Werksteam unter Vertrag. Andererseits besteht die Möglichkeit mit Andrea Dovizioso weiterzumachen. Sollte es zu einer Trennung kommen, hätte man mit Francesco Bagnaia und Johann Zarco Alternativen.

Deswegen wollte man die ersten Rennen abwarten und sehen, wie sich die komplette Situation entwickelt. Bereits seit Wochen hat Ducati festgehalten, dass man sich Ende August näher mit dem zweiten Fahrer befassen will - also nach den beiden Rennen in Österreich.

Am ersten Trainingstag in Spielberg war die Zukunft von Dovizioso bei Ducati plötzlich wieder ein großes Thema. Ducati-Teammanager Davide Tardozzi sagte gegenüber 'DAZN Spanien', dass sich die Zukunft von Dovizioso nach den beiden Spielberg-Rennen entscheiden wird.

Das ist zwar seit mehr als zwei Monaten bekannt, aber trotzdem sorgte die Aussage von Tardozzi für etwas Aufregung. Als im zweiten Freien Training die Meldung über Doviziosos Zukunft im Fernsehen eingeblendet wurde, konnte der Italiener selbst darüber nur lachen.

"Kein Kommentar", sagt Dovizioso Freitagnachmittag mit grinsendem Gesicht. "Das sind keine Neuigkeiten. Ich habe gelacht, denn es hat so gewirkt, als würde Tardozzi über meine Zukunft entscheiden. Das ist aber nicht der Fall."

"Deswegen war es lustig. Wir lachen oft miteinander, weil er einen verrückten Charakter hat. Er ist nicht derjenige, der diese Entscheidung trifft", betont Dovizioso. Denn die großen Entscheidungen treffen letztendlich Ducati-CEO Claudio Domenicali und Motorsportchef Gigi Dall'Igna.

Dovizioso sagte am Freitag aber noch einen interessanten Satz bezüglich seiner Zukunft: "Es ist nicht meine Entscheidung. Man muss abwarten, was sie entscheiden." Auf Nachfrage fügte er hinzu, dass Dall'Igna die Entscheidung trifft.

Und Dall'Igna war schon immer ein großer Fan von Lorenzo. Die Gerüchteküche befeuerte Tardozzi am Freitag in seinem Interview mit 'DAZN Spanien' weiter an, denn er sagte: "Jorge ist ein wichtiger Fahrer. Er hat für Ducati gewonnen und wird immer in unseren Herzen sein. Wir werden es sehen. Jorge ist ein sehr wichtiger Fahrer."

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