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Nakagami wütend auf Rennkommissare: "Verstehe Long-Lap-Strafe nicht"

Takaaki Nakagami versteht seine Strafe nicht, weil er neben der Strecke eine Position verloren hat - Honda sehr schwierig zu fahren - Er versuchte nur ins Ziel zu kommen

(Motorsport-Total.com) - "Ich verstehe nicht, warum ich die Long-Lap-Strafe erhalten habe", ärgert sich Takaaki Nakagami nach dem Grand Prix von Katalonien in Barcelona. Der Fahrer vom LCR-Honda-Team bekam diese Strafe, weil er in den Kurven 1 und 2 abgekürzt hat. Ähnlich wie Fabio Quartararo (Yamaha) kurz vor Rennende.

Takaaki Nakagami

Takaaki Nakagami kann die Entscheidung der Offiziellen nicht nachvollziehen Zoom

"Ich weiß nicht mehr, in welcher Runde das am Anfang des Rennens passiert ist. Ich konnte vor Kurve 1 nicht abbremsen und bin geradeaus weitergefahren", schildert der Japaner. "Ich habe keinen Fehler gemacht. Ich bin sicher zurückgekehrt auf die Strecke."

"Ich habe dort nichts gewonnen, sondern sogar eine Position verloren. Die Long-Lap-Penalty hat mein Rennen zerstört. Wenn ich Zeit und eine Position gewonnen hatte, dann okay. Aber ich habe Zeit und einen Platz verloren. Ich verstehe das nicht. Darüber müssen wir sprechen."

Nakagami musste ein zweites Mal die Long-Lap-Strafe nehmen, weil er beim ersten Mal nicht korrekt der Linie gefolgt ist und die grüne Fläche daneben berührt hat. Nach zehn Runden war der Honda-Fahrer Letzter.

Nakagami: "Ging nur darum, sitzen zu bleiben"

Die beiden Strafen waren aber nicht sein einziges Problem: "Meine Pace war nicht gut genug, mein Gefühl war auch schlecht. Die letzten zehn Runden waren ein Desaster, der Hinterreifen hat ständig durchgedreht. Ich wollte nicht stürzen. Ich habe gesehen, dass Pol und Marc gecrasht sind."

Takaaki Nakagami

Als Elfter ist Nakagami in der WM der bestplatzierte Honda-Fahrer Zoom

"Die Reifenwahl war okay. Vorne fuhr ich mit dem harten Reifen. Wir haben in harten Bremszonen einen Vorteil. Ich habe Morbidelli und ein paar weitere Fahrer überholt. Das war gut, aber nur zu Rennbeginn. Nach fünf, sechs Runden wurde es schwierig."

Hinten hatte Nakagami den Medium-Reifen montiert. "Als dann vorne und hinten der Grip weg war, ging es nur noch darum, sitzen zu bleiben und ins Ziel zu kommen. Ich glaube nicht, dass wir uns für die falschen Reifen entschieden haben."

In der zweiten Rennhälfte überholte er noch Lorenzo Savadori (Aprilia) und Jorge Martin (Pramac-Ducati). Es wurde schließlich Platz 13. In der WM ist Nakagami nach sieben Rennen als Elfter der beste Honda-Fahrer. Es fehlen 84 Punkte auf die Spitze.

"Wir müssen das Motorrad verbessern", sagt der 29-Jährige deutlich. "So ist es schwierig, ein Rennen zu fahren. Ich bin komplett enttäuscht. Wir müssen das Potenzial des Motorrades verbessern. Es tut mir leid das zu sagen, aber wir befinden uns in einer sehr schwierigen Phase."

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