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Nächste Strafe für Stefan Bradl: Auch in Silverstone keine WM-Punkte

Nach der Rückversetzung in der Startaufstellung erhält Stefan Bradl auch im Rennen eine Long-Lap-Strafe - Weiterhin wartet der Honda-Ersatzfahrer auf einen WM-Punkt

(Motorsport-Total.com) - Stefan Bradl beendete den Grand Prix von Großbritannien auf dem 19. Platz. Damit sammelte der Deutsche auch bei seinem sechsten Honda-Renneinsatz als Ersatzfahrer für Marc Marquez keine WM-Punkte. In Silverstone bestimmten Strafen das Ergebnis des Deutschen mit.

Stefan Bradl

Stefan Bradl kämpfte wieder in der hintersten Gruppe im Feld Zoom

Schon nach dem Qualifying ist Bradl in der Startaufstellung um drei Plätze zurückversetzt worden. Er hatte im Training einen anderen Fahrer auf der Ideallinie behindert. Da er schon im Vorjahr Verwarnungen bekommen hatte, gab es diese Rückversetzung.

Von Position 21 war er nach der ersten Runde 22. Dann erhielt Bradl eine Long-Lap-Strafe, weil er in Kurve 4 abgekürzt hatte.

"Nach dem Start kämpfte ich mit Dovizioso und musste einmal im Eifer des Gefechts eine Abkürzung nehmen", schildert Bradl. Die Rennleitung hatte das aber ganz genau gesehen. Eine Reaktion folgte prompt.

Bradl glaubte aber zunächst, dass er die Strafe für eine andere Situation erhalten hat: "Ich habe Fernandez überholt, während gelbe Flaggen für Zarcos Sturz geschwenkt wurden. Ich musste eine Position abgeben."

Stefan Bradl

Mit seiner Performance ist Stefan Bradl dennoch relativ zufrieden Zoom

"Ich dachte, dass ich die Long-Lap-Strafe erhalten habe, weil ich unter gelber Flagge überholt habe. Aber ich habe die Position zurückgegeben. Ich dachte mir, dass sie vielleicht nicht gesehen haben, dass ich die Position zurückgegeben habe. Deshalb war ich sehr frustriert."

Aber Bradl hatte sich getäuscht. Die Rennleitung hatte gesehen, dass er eine Position wieder abgegeben hatte. "Ich habe Zeit durch die Abkürzung verloren, durch die Positionsrückgabe und die Long-Lap-Strafe. Sehr frustrierend", ärgert er sich trotzdem.

Mit Blick auf seine Performance meint Bradl: "Mein Speed war nicht schlecht. Auch meine Reifenwahl war gut. Ich würde sagen, ich hatte an diesem Wochenende viel Pech. Wir sind mit der Reifenwahl ein wenig Risiko eingegangen."

Als einer von nur wenigen Fahrern wählte Bradl den weichen Vorderreifen, aber hinten hart. "Positiv zu vermerken ist, dass wir im Laufe des Wochenendes einen guten Speed gezeigt haben, da sich meine Pace verbessert hat, was uns für das nächste Rennen motiviert."

"Ich denke, es gibt etwas Licht am Ende des Tunnels, auch wenn unsere Situation momentan sehr schwierig ist. Wir werden herauskommen. Nicht nächstes Monat, aber wir werden unseren Weg finden und uns zurückmelden."

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