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MotoGP in Barcelona: Worauf es bei den Michelin-Reifen ankommt

Flüssige Kurven, eine lange Gerade und aggressiver Asphalt: So wappnet sich Reifenlieferant Michelin für das MotoGP-Wochenende in Katalonien

(Motorsport-Total.com) - Für das siebte MotoGP-Event des Jahres kehrt die Motorrad-WM an diesem Wochenende nach Spanien zurück, genauer gesagt nach Katalonien, eine Region im Nordosten des Landes. Schauplatz ist der Circuit de Barcelona-Catalunya, der im Jahr 1991 eröffnet wurde und seitdem fest zum Rennkalender gehört.

Michelin

Die Strecke bei Barcelona stellt die MotoGP-Reifen auf eine Probe Zoom

Nach diversen Anpassungen misst der Kurs aktuell 4,627 Kilometer. Er zeichnet sich durch sechs Links- und acht Rechtskurven sowie eine über einen Kilometer lange Gerade aus. Im vergangenen Jahr wurde die Strecke neu asphaltiert und umgestaltet. Auch die Renndistanz wurde auf 24 Runden angepasst.

Das bedeutet, dass die MotoGP-Piloten ihre Maschinen über 111,048 Kilometer und durch 336 Kurven ins Ziel bewegen. Um dafür besten Grip und beste Haltbarkeit zu garantieren, stellt Reifenlieferant Michelin wie üblich drei Mischungen (soft, medium, hard) zur Verfügung, die jedoch unterschiedlich designt sind.

Während die weichen und mittelharten Vorderreifen symmetrisch sind, haben die übrigen Pneus (harter Vorderreifen und alle Hinterreifen) ein asymmetrisches Design mit dem härteren Gummi auf der rechten Flanke. Damit will Michelin dem Layout Rechnung tragen, das mehr Rechts- als Linkskurven aufweist.

"Dies ist eine der Strecken, die die Reifen und Motorräder auf die Probe stellt. Deshalb hat sie sich als wichtiger Austragungsort für Tests und als eines der besten Rennen im Kalender etabliert", sagt Piero Taramasso, Motorradsport-Chef bei Michelin. Er weiß, worauf es am Rennwochenende in Barcelona ankommt.

Taramasso: "Es ist ein kompletter Mix aus Kurven, einer langen Geraden und einer hohen Belastung auf der rechten Seite, sodass wir einen Reifen brauchen, der alles kann. Zudem besteht die Wahrscheinlichkeit, dass es ziemlich warm wird, der Gummi muss also auch bei höheren Streckentemperaturen arbeiten."

"Im Vorjahr war die Oberfläche brandneu. Vom Rennwochenende und dem Montagstest erhielten wir eine riesige Menge an Daten, die uns geholfen haben, die besten Mischungen für diese Saison auszuwählen", erklärt Taramasso weiter. "Wir freuen uns über die Chance, unsere eigenen Rekorde zu brechen."

Sollte schlechtes Wetter herrschen, können die Fahrer auf weiche und mittelharte Regenreifen zurückgreifen. Anders als bei den Slicks sind hier nur die Hinterreifen asymmetrisch gestaltet, mit einer härteren rechten Seite. Die MotoGP und Michelin bleiben auch diesmal für einen Test am Montag an der Strecke.

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