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Lüthi weiter ohne Punkte: "Es gab ein großes Durcheinander"

MotoGP-Rookie Tom Lüthi kämpft sich mit Set-up-Problemen in Austin auf Rang 18, auch Teamkollege Morbidelli hat Probleme - "Bisher schwierigstes Wochenende"

(Motorsport-Total.com) - Auch im dritten Rennen seiner noch jungen MotoGP-Karriere blieb Tom Lüthi ohne Punkte. Beim Großen Preis der USA in Austin kam der Schweizer aus dem Marc-VDS-Honda-Team nicht über Rang 18 hinaus. Immerhin überquerte er die Ziellinie aber zum ersten Mal in dieser Saison vor seinem Teamkollegen Franco Morbidelli, der nach einem schwierigen Rennwochenende mit anhaltenden Problemen Letzter wurde.

Thomas Lüthi

Tom Lüthi suchte in Austin vergeblich nach dem richtigen Set-up für seine Honda Zoom

"In Kurve 1 ist es schwierig auf dieser Strecke, wenn man von weit hinten startet. Es gab ein großes Durcheinander", blickt Lüthi auf eine turbulente Anfangsphase zurück, in der er einige Positionen einbüßte. Der Rookie wurde von Startplatz 18 auf Position 23 durchgereicht und musste sich dementsprechend erst wieder nach vorn kämpfen.

Einfach gestaltete sich dieses Unterfangen jedoch nicht: "In der Mitte des Rennens hatte ich Probleme mit dem Vorderrad und es war schwierig, das Motorrad um die Kurven zu lenken. Auf dieser Strecke haben wir nie ein wirklich komfortables Set-up gefunden, obwohl die Arbeit des Teams mir hervorragend hilft, als Anfänger zu lernen. Wir sind motiviert, uns zu verbessern." Sein Rückstand auf die Spitze lag bei 51 Sekunden.

Teamkollege Mordidelli kam mehr als eine Minute hinter Rennsieger Marc Marquez (Honda) ins Ziel. Der Italiener hatte sich auf dem Circuit of the Americas das ganze Wochenende über schwer getan, so auch im Rennen: "Ich hatte Probleme, so zu fahren, wie ich es mag. Jetzt müssen wir die Gründe dafür verstehen und daran arbeiten, uns zu verbessern."


Fotos: Marc VDS, MotoGP in Austin


Noch habe er auf der Honda nicht die passende Abstimmung für sich und seinen Fahrstil gefunden, erklärt Morbidelli. Marc-VDS-Teamchef Michael Bartholemy bestätigt: "Für uns war es das bisher schwierigste Wochenende 2018. Beide, Tom und Franco, haben bemängelt, wie schwierig sich das Motorrad hier fahren ließ. Wir werden daran arbeiten, eine Lösung für das nächste Rennen zu finden und das Motorrad komfortabler zu machen."

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