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Kein Ducati-Sieg in Katar: Sportdirektor Ciabatti ist dennoch zufrieden

Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti hätte gerne eines der Katar-Rennen gewonnen - Trotzdem überwiegt für den Italiener das positive Fazit der beiden Wochenenden

(Motorsport-Total.com) - Ducati zählte für beide MotoGP-Rennen in Katar zum engen Kreis der Sieganwärter. Andrea Dovizioso nutzte 2018 und 2019 die überlegene Power auf der Zielgeraden und konnte sich gegen Marc Marquez (Honda) durchsetzen und gewinnen. Nun musste sich die Armada der starken Desmosedici-Fahrer zweimal Yamaha geschlagen geben.

Titel-Bild zur News: Jorge Martin, Johann Zarco

Ducati führte beide Rennen lange an, konnte aber nicht gewinnen Zoom

Im ersten Rennen auf dem Losail-Circuit lagen nach der ersten Runde vier Ducati-Fahrer vorne. Francesco Bagnaia führte das Feld die ersten 14 Runden an, bis Yamaha-Werksfahrer Maverick Vinales die Spitze übernahm und den Sieg nach Hause fuhr.

Im zweiten Rennen führte Rookie Jorge Martin die ersten 18 Runden an. Dann wurde er vom zweiten Yamaha-Werksfahrer überholt. Auch Fabio Quartararo brachte den Sieg souverän ins Ziel. Sitzt der Stachel bei Ducati tief, dass man keines der beiden Rennen gewonnen hat?

"Man könnte meinen, dass Ducati nicht auf einer bevorzugten Strecke gewonnen hat", sagt Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti gegenüber der spanischen Version von Motorsport.com. "Aber wir haben beide Polepositions erobert und einen neuen Streckenrekord aufgestellt."

Im Qualifying für das erste Rennen wurde Francesco Bagnaia mit 1:52.772 Minuten gestoppt. "Außerdem haben wir vier der sechs Podestplätze erobert und führen die WM jetzt mit Johann Zarco an", zählt Ciabatti die erfolgreiche Ausbeute an.

Paolo Ciabatti, Gigi Dall'Igna

Sportdirektor Paolo Ciabatti (li.) und General Manager Gigi Dall'Igna (re.) Zoom

"Natürlich hätte ich gerne wenigstens ein Rennen gewonnen, aber wenn wir nicht zufrieden wären, wie können es die anderen Marken sein?", fragt Ciabatti. Yamaha und Ducati belegten alle Podestplätze und zählten zu den Gewinnern der ersten beiden Rennwochenenden.

Der Sportdirektor ist sich auch sicher, dass die Desmosedici insgesamt gesehen konkurrenzfähig ist: "Wer darauf verweist, dass Ducati 2018 und 2019 mit Dovizioso in Katar gewonnen hat, zieht nicht die Reifen in Betracht. Die damaligen Reifen haben nichts mit den aktuellen zu tun."

"Schon bei den Vorbereitungstests 2020 [in Katar] war 'Dovi' nicht so konkurrenzfähig wie zuvor. Deshalb sind wir mit unseren Fortschritten sehr zufrieden." Am 18. April steht mit Portimao der nächste Grand Prix auf dem Programm. Jack Miller wurde dort im Vorjahr Zweiter.

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