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  • 02.10.2018 · 07:50

  • von Ruben Zimmermann, German Garcia Casanova & Jamie Klein

Jorge Lorenzo verrät: Bei Ducati auch in schwierigen Zeiten nie Druck gespürt

Jorge Lorenzo betont, auch in der schwierigsten Phase seiner Zeit bei Ducati immer ruhig geblieben zu sein - Druck von außen habe er nie an sich herangelassen

(Motorsport-Total.com) - Rund anderthalb Jahre hat es gedauert, ehe Jorge Lorenzo auf der Ducati erstmals ein MotoGP-Rennen gewinnen konnte. Der Spanier hat damit deutlich länger gebraucht, als es viele - er selbst eingeschlossen - erwartet hatten. Folglich müsste der Ex-Champion gerade zu Beginn der Saison 2018 eigentlich mächtig unter Druck gestanden haben. Er selbst erklärt nun aber, dass das gar nicht der Fall war.

Jorge Lorenzo

Jorge Lorenzo hat auch in der schwierigen Phase nie ans Aufgeben gedacht Zoom

"In meiner Karriere habe ich viel mehr erreicht, als ich mir als Kind erträumt hätte. Daher ist alles, was in Zukunft noch kommt, ein Geschenk für mich. Es ist eine Art Zusatz. Deshalb habe ich überhaupt keinen Druck", stellt der fünfmalige Weltmeister klar. Die große Erwartungshaltung von außen bereitete dem Spanier laut eigener Aussage keine schlaflosen Nächte.

"Ich wusste, dass früher oder später auch wieder gute Momente kommen", zuckt er die Schultern. Er gesteht, dass die ersten Rennen in diesem Jahr eine "schwierige Zeit" gewesen seien. Ans Aufgeben dachte er dabei aber nie. "Ich habe getan, was immer nötig war, um es wieder an die Spitze zu schaffen", verrät er. In dieser Phase habe er einfach "mehr als je zuvor" gearbeitet.

Außerdem erinnert er daran, dass seine schwachen Ergebnisse zu Beginn des Jahres nicht nur auf eigene Fehler zurückzuführen gewesen seien. In einigen Fällen haben er auch einfach Pech gehabt. Auch sein Alter von mittlerweile 31 Jahren habe ihm dabei geholfen, mit dieser Situation umzugehen. "Ich bin jetzt älter und deshalb auch etwas ruhiger. Denn mit mehr Erfahrung sieht man die Dinge ein bisschen anders", verrät er.

In Mugello gelang Lorenzo schließlich beim sechsten Grand Prix in diesem Jahr endlich der erste Sieg auf der Desmosedici. In Barcelona und Spielberg folgten zwei weitere Erfolge. Trotzdem hat der Spanier bei Ducati im kommenden Jahr keine Zukunft mehr. Die Italiener ersetzen ihn zur Saison 2019 durch Danilo Petrucci, er wechselt zu Honda und wird dort Teamkollege von Weltmeister Marc Marquez.

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