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Jerez-Test: Zarco fährt Bestzeit, Honda zeigt Aero-Update

Johann Zarco sichert sich beim Montagstest in Jerez die Bestzeit - Honda präsentiert drei Aero-Verkleidungen - Yamaha-Pilot Valentino Rossi nur Zehnter

(Motorsport-Total.com) - Die MotoGP-Teams hatten am Montag nach dem Spanien-Grand-Prix in Jerez die Chance, einen Tag lang zu testen, um die Abstimmungen ihrer Maschinen weiter zu optimieren und neue Teile zu testen. Neun der zwölf Teams nutzten diese Gelegenheit. Die Werksteams von Ducati und Suzuki nahmen nicht teil. Und auch Gresini-Aprilia verzichtete und machte sich für einen privaten Test auf die Reise nach Mugello.

Johann Zarco

Tech-3-Pilot Johann Zarco setzte sich beim Test am Montag an die Spitze Zoom

Yamaha-Pilot Johann Zarco sicherte sich die Tagesbestzeit. Der Franzose umrundete den Kurs in Jerez in 1:37.730 Minuten und war somit schneller als im Qualifying. Mit seiner Testzeit wäre Zarco im Q2 um 0,077 Sekunden an der Pole-Position vorbeigeschrammt.

"Im vergangenen Jahr habe ich gesagt, dass ich das Motorrad noch nicht zu 100 Prozent nutzen kann. Das Ziel in diesem Jahr war es, an jedem Wochenende an diese 100 Prozent heranzukommen", kommentiert Zarco. "Ich arbeite noch daran, doch Schritt für Schritt komme ich näher."


Fotos: MotoGP in Jerez


Der Tech-3-Pilot drehte am Montag 63 Runden und stellte die Yamaha-Werkspiloten erneut in den Schatten. Maverick Vinales wurde mit 0,409 Sekunden Rückstand Vierter, Valentino Rossi verbesserte sich in den finalen Minuten auf Platz zehn, lag aber 0,943 Sekunden zurück.

Honda mit drei verschiedenen Verkleidungen

Honda belegte beim Test die Positionen zwei, drei und fünf. Cal Crutchlow war mit seiner LCR-Honda minimal schneller als Dani Pedrosa. Marc Marquez gab sich mit Platz fünf zufrieden. Der Weltmeister beschäftigte sich mit neuen Aero-Teilen von HRC. Drei verschiedene Aero-Pakete stellte Honda bereit. Voreilige Schlüsse zieht Marquez aber noch nicht, denn wenn er sich für eine der Verkleidungen festgelegt hat, gibt es keine Änderungen mehr.

"Wir müssen die Verkleidungen auf anderen Strecken testen, denn wir dürfen im Laufe der Saison nur ein Update bringen", so Marquez. Bei einem Test in Mugello möchte der WM-Leader weitere Tests absolvieren. Erst danach wird er entscheiden, ob die neuen Aero-Teile bereits in Le Mans eingesetzt werden.

Honda verzichtete am Montag auf die Arbeit an der Motorrad-Abstimmung. Neben der Aerodynamik stand die Entwicklung des Motors im Fokus. Marquez und Pedrosa sammelten in Jerez Erfahrungen für die HRC-Ingenieure. Ebenfalls schnell unterwegs war Rookie Franco Morbidelli (Marc VDS), der mit seiner Honda RC213V nur 0,558 Sekunden auf die Bestzeit verlor und damit schneller war als im Q1 am Samstag.

Tom Lüthi stürzt erneut

Auf den Positionen sieben bis neun folgten Tito Rabat (Avintia-Ducati), Takaaki Nakagami (LCR-Honda) und Jack Miller (Pramac-Ducati). Valentino Rossi behauptete sich hauchdünn in den Top 10 und hielt sich KTM-Pilot Bradley Smith mit einer Tausendstelsekunde Vorsprung vom Leib. KTM nutzte den Testtag intensiv. Beide Werkspiloten drehten mehr als 60 Runden. Zudem war erneut Testpilot Mika Kallio im Einsatz.

Hafizh Syahrin (Tech-3-Yamaha) verzichtete auf den Test, um sich weiter von seinem Radunfall zu erholen, den er vor dem Rennwochenende in Jerez fabrizierte. Tom Lüthi (Marc-VDS-Honda) musste einen weiteren Sturz verdauen. Der Schweizer stürzte bereits im Rennen.

Die Testzeiten aus Jerez (Montag):
1. Johann Zarco (Tech-3-Yamaha) - 1:37.730 Minuten (63 Runden)
2. Cal Crutchlow (LCR-Honda) +0,217 Sekunden (67)
3. Dani Pedrosa (Honda) +0,250 (75)
4. Maverick Vinales (Yamaha) +0,409 (64)
5. Marc Marquez (Honda) +0,502 (62)
6. Franco Morbidelli (Marc-VDS-Honda) +0,558 (66)
7. Tito Rabat (Avintia-Ducati) +0,574 (88)
8. Takaaki Nakagami (LCR-Honda) +0,714 (74)
9. Jack Miller (Pramac-Ducati) +0,856 (38)
10. Valentino Rossi (Yamaha) +0,943 (69)
11. Bradley Smith (KTM) +0,944 (66)
12. Pol Espargaro (KTM) +0,954 (63)
13. Alvaro Bautista (Angel-Nieto-Ducati) +1,405 (62)
14. Mika Kallio (KTM) +1,502 (32)
15. Tom Lüthi (Marc-VDS-Honda) +1,913 (44)
16. Xavier Simeon (Avintia-Ducati) +1,990 (68)
17. Xavi Cardelus (Avintia-Ducati) +5,320 (42)

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