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Generationenwechsel in der MotoGP: Wie Valentino Rossi ihn bewertet

Talente aus der Moto2 finden sich in der MotoGP immer schneller zurecht, analysiert Valentino Rossi - Den Aufsteigern Marini und Bastianini traut er 2021 einiges zu

(Motorsport-Total.com) - Mit dem Abschied von Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow aus dem MotoGP-Fahrerfeld sinkt der Altersdurchschnitt in der Königsklasse weiter. Einziger Ausreißer nach oben bleibt Valentino Rossi, der mit 41 Jahren ein echtes Urgestein ist.

Valentino Rossi, Joan Mir

Valentino Rossi sieht in Joan Mir ein Beispiel für den Generationenwechsel Zoom

Der zweitälteste Pilot im aktiven Fahrerfeld ist Aleix Espargaro und zehn Jahre jünger als Rossi. Von Iker Lecuona, dem jüngsten unter den MotoGP-Konkurrenten, trennen ihn sogar mehr als 20 Jahre. Und auch Joan Mir, frisch gekürter Weltmeister, ist gerade mal 23 Jahre alt. Der Generationenwechsel ist also in vollem Gange.

"Alle Fahrer, die von der Moto2 in den vergangenen Jahren aufgestiegen sind, sind sehr konkurrenzfähig", hält Rossi fest. "Die Liste ist sehr lang. Sie haben in der Moto2 um die Weltmeisterschaft gekämpft oder um die Plätze zwei, drei. Und sie sind in der MotoGP vom ersten Moment an schnell unterwegs."

Mir, der bereits in seinem zweiten MotoGP-Jahr den Titel holte, ist das beste Beispiel dafür. "Es sieht so aus, als wäre die Moto2-Kategorie eine gute Schule. Nicht umsonst gibt es in dieser neuen Generation viele tolle, starke Fahrer", weiß der Routinier.

"Nächstes Jahr stoßen mit (Luca) Marini und (Enea) Bastianini (Anm. d. R.) zwei weitere hinzu. Sie haben in dieser Saison in der Moto2 fantastische Dinge erreicht. Um den Titel kämpften sie bis zum letzten Rennen." Dabei musste sich Marini, Rossis Halbbruder, Weltmeister Bastianini nur um neun Punkte geschlagen geben.

Luca Marini

Die Halbbrüder Rossi und Marini treten 2021 gemeinsam in der MotoGP an Zoom

In der kommenden Saison werden die beiden Teamkollegen bei Avintia-Ducati. "Sie werden ein sehr gutes Bike und ein sehr gutes Team haben", sagt Rossi. "Ich denke also, dass auch Marini und Bastianini bereits 2021 konkurrenzfähig sein können."

Rossi selbst wechselt nach insgesamt 15 Jahren im Yamaha-Werksteam (mit einer Unterbrechung) ins Satellitenteam Petronas, wo er mit Franco Morbidelli auf einen seiner "Schüler" aus der VR46-Fahrerakademie treffen wird. Der Italiener war 2018 der erste VR46-Zögling, der in die MotoGP aufstieg. 2019 folgte Francesco Bagnaia.

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