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From Zero to Hero: Beeindruckende Aufholjagden in der MotoGP

Ein gutes Qualifying ist oft die halbe Miete, doch eine schlechte Startposition ist in der MotoGP nicht das Ende, sondern manchmal der Anfang einer starken Aufholjagd

(Motorsport-Total.com) - In der modernen MotoGP werden die Fahrer nicht müde zu betonen, dass eine gute Startposition das A und O für ein starkes Rennergebnis ist. Heißt im Umkehrschluss: Wer von weit hinten startet, hat so gut wie keine Chance.

Titel-Bild zur News: Dani Pedrosa

Dani Pedrosa setzte beim Valencia-GP 2012 auf Risiko - und gewann Zoom

Doch allein in der vergangenen MotoGP-Saison haben zwei Aufholjagden gezeigt, dass es eben doch geht, auch wenn die Ausgangslage vielleicht dagegen spricht.

Aleix Espargaro fuhr in Silverstone zwar nur von Startplatz zwölf los, kämpfte zum Schluss aber sogar mit Francesco Bagnaia um den Sieg und gewann. Seit Marco Melandri 2006 hatte in einem Trockenrennen kein Fahrer mehr von einer niedrigen Startposition gewonnen. Melandri fuhr seinerzeit in der Türkei von P14 los.

Allerdings tat es Bagnaia Espargaro nur wenige Rennen später in Mandalika gleich: Dort verpasste der Weltmeister den Q2-Einzug und startete von Platz 13, was ihn aber nicht daran hinderte, sich seinen Weg durchs Feld bis zum Sieg zu bahnen.


Fotostrecke: MotoGP-Aufholjagd: Die besten Comebacks in einem Rennen

Dies sind nur zwei jüngere Beispiele von beeindruckenden Comebacks in einem Rennen. Die Vergangenheit zeigt, dass es sogar noch größere Aufholjagden gab, etwa durch einen gewissen Valentino Rossi, der innerhalb eines Rennens sogar 22 Plätze gutmachte, auch wenn es am Ende nicht ganz für das Podest reichen sollte.

Wir haben einige dieser Aufholjagden in einer Fotostrecke Revue passieren lassen - und weil es so schön ist, auch drei Rennen aus den kleinen Klassen darin aufgenommen.