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Fotostrecke: Das Comeback-Jahr von Suzuki

Maverick Vinales und Aleix Espargaro können beim Comeback von Suzuki einige Höhepunkte setzen - Die besten Bilder der MotoGP-Saison 2015

(Motorsport-Total.com) - In der Saison 2015 bereicherte Suzuki nach drei Jahren Pause wieder die Motorrad-Weltmeisterschaft. Der japanische Hersteller kann auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken, denn mit klassenübergreifend 19 WM-Titeln ist Suzuki die Nummer sechs in der ewigen Bestenliste. Die glorreichen Tage sind aber schon lange vorbei. Anfang der 1960er-Jahre legte der berühmte Ernst Degner den Grundstein für die sportlichen Erfolge. 1962 bescherte der Deutsche Suzuki in der Klasse bis 50 Kubikzentimeter Hubraum die erste Weltmeisterschaft.

Aleix Espargaro, Maverick Vinales

Suzuki konnte sich in der Comeback-Saison einige Male in Szene setzen Zoom

In den folgenden Jahren war Suzuki in der 50er- und 125er-Klasse erfolgreich. Auch Dieter Braun feierte 1970 seinen ersten WM-Titel auf einer Suzuki. In der Königsklasse dauerte es hingegen bis in die Mitte der 1970er-Jahre, bis sich die großen Erfolge einstellten. Unvergessen ist die Suzuki mit der Startnummer 7 von Barry Sheene. 1976 und 1977 stieg der Brite als Doppelweltmeister zum weltweiten Star auf.

1981 und 1982 durchbrachen die Suzuki-Fahrer Marco Lucchinelli und Franco Uncini die Vormachtstellung der US-Fahrer. In den Folgejahren übernahmen Honda und Yamaha das Zepter in der 500er-Klasse, Suzuki hatte es schwer. Nur Kevin Schwantz (1993) und Kenny Roberts jun. (2000) konnten noch WM-Titel erobern. Seither wartet Suzuki auf einen Erfolg. In der ersten MotoGP-Ära von 2002 bis zum Rückzug Ende 2011 wurde nur ein einziges Rennen (Le Mans 2007) gewonnen.


Fotostrecke: Das Suzuki-Comebackjahr in Bildern

Mit dem neuen Projekt will Suzuki wieder an die alten Erfolge anknüpfen. In der ersten Saison konnte sich das Team bei einigen Rennen in Szene setzen und mit einer Pole-Position auch Highlights setzen. "Positiv ist, dass wir jetzt ein Jahr Erfahrung haben und diese für die nächste Saison nutzen können", sagt Aleix Espargaro. "Wir haben jetzt von allen Strecken Referenzdaten. Das wird es für uns einfacher machen."

Positiv in Szene setzen konnte sich Maverick Vinales. Mit Ausnahme von zwei Rennen fuhr der Spanier immer in die Punkteränge. Mit starken Leistungen wie in Australien gilt Vinales als einer der vielversprechendsten Fahrer der Zukunft. "Diese Saison war sehr positiv", grinst der Rookie des Jahres. "Ohne den beiden Stürzen hätte ich es in der WM in die Top 10 geschafft. Jetzt müssen wir uns auf die nächste Saison konzentrieren, denn wir kennen unsere Schwächen."

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