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"Es ist besser, diesen Mist abzuschaffen" - Jack Miller von Social Media genervt

Ducati-Werkspilot Jack Miller verabschiedet sich nach einem Shitstorm aus den sozialen Netzwerken und lässt seine Accounts ab jetzt vom Team betreuen

(Motorsport-Total.com) - Nach dem kontroversen Schlagabtausch mit MotoGP-Champion Joan Mir beim zweiten Katar-Rennen wurde Jack Miller mit einer Welle negativer Kommentare konfrontiert. Dieser Shitstorm trieb Miller dazu, die sozialen Netzwerken zu meiden.

Jack Miller

Jack Miller zog nach einem Shitstorm die Reißleine Zoom

Seine Accounts gab der Australier noch vor dem Portimao-Rennen ans Team ab. Die Ausflüge zu Instagram, Twitter, Facebook und Co. möchte sich Miller in Zukunft sparen. Damit will er vermeiden, dass sich die Reaktionen der Fans auf seine Psyche auswirken.

"Ich habe mich aus dem sozialen Netzwerken herausgezogen. Das Team kümmert sich darum. Ich schau mir das nicht mehr an, weil es einem ein trügerisches Gefühl der Sicherheit vermittelt. Ich versuche, so ruhig und entspannt wie möglich zu sein und meinen Job zu erledigen. Unterm Strich geht es ums Motorradfahren. Das ist es, was ich liebe", kommentiert Miller.

Jack Miller

Jack Miller erlebte keinen guten Start in die MotoGP-Saison 2021 Zoom

"Tausende negative Kommentare (in den sozialen Netzwerken) zu lesen, trägt nicht gerade zum mentalen Wohlbefinden bei", bemerkt Miller, der durch sein Handeln beim Doha-Grand-Prix Anfang April einen Teil seiner Follower verlor. Viele Fans äußerten sich sehr kritisch zur Kollision mit Joan Mir. Die Reaktionen haben bei Jack Miller zu einem Umdenken geführt, was den Umgang mit den sozialen Netzwerken betrifft.

"Ich muss nicht zum Psychologen gehen", ist der Ducati-Werkspilot überzeugt. "Wir versuchen, unser Bestes zu geben. Wenn ich unterm Strich nicht gut genug bin, dann bin ich nicht gut genug. So einfach ist das."

Maverick Vinales, Jack Miller

Keine Lust auf Social Media: Maverick Vinales und Jack Miller Zoom

"Deshalb denke ich, es ist besser, diesen Mist abzuschalten und sich auf das Wichtige zu konzentrieren, meinen Job richtig zu erledigen, mich für das Wochenende vorzubereiten und zu versuchen, alles richtig zu verstehen, anstatt Energie in Dinge zu investieren, die ich nicht ändern kann", so der Australier.

Jack Miller ist nicht der einzige Fahrer, der die Lust auf die sozialen Netzwerke verloren hat. MotoGP-Kollege Maverick Vinales zog nach dem Portugal-Grand-Prix ebenfalls die Reißleine und löschte seinen Twitter-Accout (mehr Infos).

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