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Ducati: Hängt Jorge Lorenzos Erfolg von Michelin ab?

Nach dem Erfolg in Jerez macht sich Jorge Lorenzo Sorgen über die Entwicklung der Reifen: Der Spanier möchte Michelin auffordern, die Karkasse nicht zu ändern

(Motorsport-Total.com) - Jerez war aus Sicht von Jorge Lorenzo ein wahrer Befreiungsschlag. Ausgerechnet auf der Ducati-Angststrecke fuhr der Ex-Champion mit der Desmosedici aufs Podium und deutete erstmals an, dass die Kombination Lorenzo/Ducati tatsächlich funktionieren kann. Doch beim Test am Montag folgte die Ernüchterung, denn was Michelin den Piloten bereitstellte, kam bei Lorenzo nicht gut an.

Jorge Lorenzo

Ducati-Pilot Jorge Lorenzo bevorzugt die konventionellen Vorderreifen Zoom

In der Tageswertung landete der Spanier auf Position sechs. Lediglich 50 Runden fuhr der Ducati-Pilot. "Auch wenn wir nichts Neues testen konnten, fanden wir einige effektivere Lösungen im Vergleich zum Rennen am Vortag. Unterm Strich bin ich sehr zufrieden, denn ich sammle immer mehr Kilometer mit dem Motorrad und es entsteht das Gefühl, dass es mein Motorrad ist", bemerkt Lorenzo.

Michelins neue Vorderreifen wurden von den meisten Fahrern gelobt. Durch eine härtere Karkasse sollen das Bremsverhalten und das Verhalten am Kurveneingang verbessert werden. "Wir testeten den neuen Vorderreifen, doch ich bevorzuge die Reifen, die wir bisher verwendeten. Diese haben meiner Meinung nach vor allem im Kurvenscheitel mehr Haftung", kommentiert Lorenzo kritisch.


Fotos: Ducati, MotoGP in Jerez


"Die neuen Reifen sind nicht besser, eher ein bisschen schlechter", erklärt Lorenzo, der überzeugt ist, dass er nicht der einzige Fahrer ist, der mit den härteren Reifen nicht zurechtkommt: "Die Hälfte der Fahrer meint, dass der Reifen ein bisschen besser ist. Die andere Hälfte meint, der Reifen wäre schlechter. Es wäre schade, wenn sie die Reifen austauschen, denn nur die Hälfte bevorzugt diesen Reifen."

"Es wäre intelligenter, die bestehenden Reifen beizubehalten und eine neue Karkasse zu entwickeln, die alle mögen. Ich weiß nicht, was Michelin plant. Ich werde aber das Gespräch mit Michelin suchen", schildert der Ducati-Werkspilot, der versteht, was Michelin plant: "Die Fahrer, die sehr hart bremsen, werden sich über die zusätzliche Stabilität beim Bremsen freuen. Beim Bremsen sehe ich es ähnlich. In Schräglage hat der Reifen aber weniger Haftung", ärgert sich der Spanier.

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