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Comeback von Alex Rins verzögert sich: "Es fehlen vier Zentimeter Knochen"

Wann Alex Rins wieder MotoGP fahren kann, ist weiterhin offen - Er hat die Schwere der Verletzung selbst unterschätzt - Schmerzen bei ersten Runden mit Motorrad

(Motorsport-Total.com) - Alex Rins besuchte auch das MotoGP-Fahrerlager in Misano, aber auf seine Honda konnte der Spanier noch nicht steigen. LCR nominierte Takumi Takahashi als Ersatz. Aber der Japaner blieb in den Trainings oberhalb der 105-Prozent-Marke und qualifizierte sich deshalb nicht für das Qualifying und die beiden Rennen.

Titel-Bild zur News: Alex Rins

Wann Alex Rins wieder fahren wird können, ist weiterhin ungewiss Zoom

Wann Rins wieder fahren wird können, ist weiterhin offen. "Das Problem sind nicht die Nerven", erläutert er bei MotoGP.com. "Das Problem ist, dass im Schienbein vier, fünf Zentimeter Knochen fehlen."

"Ehrlich gesagt, ich war mir der Ernsthaftigkeit meiner Verletzung gar nicht bewusst. Die Idee war, dass wir in Misano fahren. Dass ich zumindest am Freitag fahre und mehr Runden beim Montagstest fahre. Und dann geht es weiter nach Indien."

Beim Sprint in Mugello Anfang Juni hat sich Rins bei einem Sturz das rechte Schien- und Wadenbein gebrochen. Zweimal musste er operiert werden. Die Genesung dauert. Zunächst dachte er, dass die Nerven das Problem seien, weil es nur "Woche für Woche" besser wird, aber nicht Tag für Tag.

"Aber der Arzt hat mir das über den Knochen gesagt", seufzt Rins. "Deshalb müssen wir noch etwas länger warten. Das Problem ist, dass wenn ich jetzt viel Druck auf den Knochen ausüben würde, dann würde das eingesetzte Metall leiden."


Alex Rins fährt erstmals wieder Motorrad

Denn das könnte sogar im schlimmsten Fall sein Karriereende bedeuten. "Wenn etwas davon bricht, dann wäre eine Reparatur sehr schwierig. Deshalb ist es sicherer zu warten." Zwischen Barcelona und Misano fuhr Rins erstmals seit dem Mugello-Sturz mit einem Motorrad.

In seiner Wahlheimat Andorra fuhr er auf der dortigen Rallycross-Strecke mit einem Pocketbike. "Ehrlich gesagt, ich habe starke Schmerzen gehabt." Bei den Rennen in Indien und Japan wird Honda-Testfahrer Stefan Bradl für LCR fahren.

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