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Moto3 Valencia: Martin feiert ersten Sieg - Aufholjagd bei Mir

Honda-Pilot Jorge Martin gelingt in Valencia ein souveräner Premierensieg in der Moto3, während Joan Mir eine weltmeisterliche Aufholjagd zeigt und Zweiter wird

(Motorsport-Total.com) - Nach neun Pole-Positions in diesem Jahr ist Honda-Pilot Jorge Martin beim Moto3-Finale in Valencia der erste Sieg der Saison gelungen. Der Spanier übernahm vom Start weg die Führung und gab diese über die 24 Runden dauernde Renndistanz auch nicht mehr ab. Dahinter stürmte Weltmeister Joan Mir (Honda) nach einer grandiosen Aufholjagd auf Rang zwei. Den letzten Platz auf dem Podium sicherte sich Marcos Ramirez (KTM).

Jorge Martin

Jorge Martin hat sich nach neun Pole-Positions endlich den ersten Sieg geholt Zoom

"Es ist unglaublich", kommentiert Martin seinen Heim-Triumph. "Ich habe keine Worte dafür. Es war ein perfektes Wochenende. Ich habe von Freitag an gepusht. Die Unterstützung der Fans war großartig. Auch im Rennen habe ich von Anfang an alles gegeben. Ich konnte mir einen Vorsprung erarbeiten und habe dann versucht, ihn bis zum Rennende zu verwalten. Ich bin sehr glücklich. Es ist toll, das in Spanien zu feiern."

Nach dem Start ordneten sich hinter Martin zunächst Gabriel Rodrigo (KTM) und Weltmeister Mir ein. Die Drei konnten sich vom Rest des Feldes bereits nach einer Runde leicht absetzen. Wenig später übertrieb es Rodrigo jedoch, verlor die Kontrolle über seine KTM und schmiss die Chance auf ein mögliches Topergebnis damit erneut weg. Hinter ihm hatte Mir Glück, noch rechtzeitig ausweichen zu können.

Weltmeisterliche Aufholjagd von Joan Mir

Allerdings verlor der Honda-Fahrer viele Positionen und fiel bis auf Rang 19 zurück. Während Martin vorne davonzog, gab der Weltmeister aber nicht auf und kämpfte sich rasch durchs Mittelfeld. Bei noch zehn zu fahrenden Runden hatte er bereits Kontakt zur Verfolgergruppe hergestellt. Nur fünf Runden später übernahm er schließlich deren Spitze und befand sich damit wieder auf Podestkurs. Martin war jedoch zu weit weg.

"Es ist schade. Denn ich denke, ich hatte die Pace, um zu gewinnen", trauert Mir dem verpassten Sieg beim Saisonfinale der Moto3 hinterher. "Aber Jorge war an diesem Wochenende sehr stark. Er hat den Sieg verdient. Dennoch ist es schade. Mit manchen Fahrern ist es immer dasselbe. Sie gehen etwas zu weit. Aber so ist der Rennsport. Man kann nichts dagegen tun. Es war mein letztes Rennen in der Moto3. Ich werde es in guter Erinnerung behalten."


Fotos: Moto3 in Valencia


Auf Rang drei feierte schließlich Ramirez den zweiten Podestplatz seiner Moto3-Saison. Die komplette Renndistanz in der Verfolgergruppe unterwegs, hatte er sich auf der letzten Runde gegen gegen Romano Fenati und Enea Bastianini behaupten können. Die beiden Honda-Piloten wurden Vierter und Fünfter. "Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis, weil ich die Saison unbedingt mit einem Podium beenden wollte", freut sich Ramirez.

Philipp Öttl in Valencia nur auf Rang 15

Einen Schreckmoment erlebte der Spanier, als ihm Fabio DiGiannantonio (Honda) im Windschatten ans Hinterrad fuhr und stürzte. Doch Ramirez blieb sitzen und auch der Rest des Feldes konnte ausweichen. Für eine Attacke auf Mir reichte es am Ende aber nicht mehr. "Ich versuchte, ihn zu überholen, aber ich war am Limit", erklärt Ramirez. "Der dritte Platz ist ein toller Saisonabschluss. Ich bin wieder die beste KTM."

Seine Markenkollegen Juanfran Guevara und Dennis Foggia reihten sich hinter der Top 5 auf den Plätzen sechs uns sieben ein. Foggia war eigentlich vor Guevara über die Ziellinie gekommen, verlor jedoch wegen wiederholter Missachtung der Track-Limits nachträglich eine Position. Dennoch ist es für den Junioren-Weltmeister beim dritten Wildcard-Einsatz ein starkes Ergebnis. John McPhee, Aron Canet und Kazuki Masaki (alle Honda) komplettieren die Top 10.

Dem letzten WM-Punkt beim Großen Preis von Valencia sicherte sich Philipp Öttl auf Rang 15. Der Deutsche konnte sich nach Startplatz 16 im Rennen nicht merklich steigern. Bester Peugeot-Pilot wurde Jakub Kornfeil auf Position 18. Mahindra lief mit Lorenzo Dalla Porta auf Rang 20 ein. Manuel Pagliani (ebenfalls Mahindra) kam direkt dahinter ins Ziel. Weil auch er die Track-Limits missachtete, wurde er auf Rang 22 gewertet.

In der WM-Wertung kommt Mir nach 18 gefahrenen Rennen auf 341 Punkte. Der Titel war ihm ja bereits seit dem Großen Preis von Australien sicher. Fenati schließt die Saison als Vizeweltmeister mit 248 Punkten ab. Canet behauptet sich trotz Martins Sieg knapp auf dem dritten WM-Platz. Mit 199 Zählern hat er am Ende nur drei Punkte Vorsprung auf Martin. DiGianntonio bleibt nach seinem Ausfall mit 153 Punkten in den Top 5.

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