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Moto3 in Sepang 2019: Toba beendet Trainingsfreitag an der Spitze

Kaito Toba beschert Honda am Freitag die Bestzeit der Moto3 in Sepang - Tatsuki Suzuki und Darry Binder in den Top 3 - Zeitenjagd endet mit zwei späten Stürzen

(Motorsport-Total.com) - Auf seiner letzten fliegenden Runde sicherte sich Honda-Pilot Kaito Toba im zweiten Freien Training der Moto3 in Sepang den Spitzenplatz am Freitag. In 2:12.466 Minuten setzte er sich gegen Markenkollege Tatsuki Suzuki und KTM-Fahrer Darryn Binder durch. Beiden fehlten etwas mehr als zwei Zehntel auf die Bestzeit.

Kaito Toba

Kaito Toba sicherte sich in einem Schlussangriff die Bestzeit Zoom

Anders als noch am Morgen war die Strecke zum zweiten Training der kleinsten Klasse komplett trocken. Die Temperaturen lagen bei 34 Grad Luft und 55 Grad Asphalt. Mit ähnlichen Bedingungen wird auch am Rennsonntag zu rechnen sein, daher verlor die Piloten nicht viel Zeit, um weitere Kilometer in der Hitze zurückzulegen.

Die Zeiten waren gleich zu Beginn deutlich schneller als im ersten Training. Ayumu Sasaki, der am Morgen noch schwer gestürzt war, meldete sich nach zwei fliegenden Runden mit einer vorläufigen Bestzeit an der Spitze zurück. Die KTM-Piloten Aron Canet und Albert Arenas folgten im Abstand weniger Zehntel auf den Plätzen zwei und drei.

Auf der Strecke bildeten sich immer wieder kleinere Gruppen, denn der Windschatten auf den beiden langen Geraden spielt gerade in der Moto3 keine unerhebliche Rolle. Auszutesten, wo und wie man sich hier clever positioniert, kann sich auch mit Blick auf das Rennen am Sonntag und eine mögliche Windschattenschlacht bezahlt machen.

Weltmeister Lorenzo Dalla Porta zog es dennoch vor, seine Runden erst einmal allein zu drehen. So schaffte er es, sich auf Platz vier zu verbessern. Allerdings fehlte dem Honda-Piloten eine halbe Sekunde auf die Bestzeit, die zur Hälfte der Session weiterhin Sasaki hielt. Da sich viele im Renntrimm befanden, änderte sich daran lange nichts.

Erst mit Anbruch der letzten fünf Minuten und frischen Reifen kam ins Klassement noch einmal Bewegung. Die finale Zeitenjagd war auch deshalb so wichtig, weil es morgen regnen könnte. Wer sich schon heute einen Platz unter den Top 14 für den direkten Q2-Einzug sichern konnte, war gut beraten. Entsprechend hektisch wurde die Schlussphase.

Eine Reihe von Fahrern verzeichnete absolute Sektorenbestzeiten, die schnellste Runde erwischte aber Toba, der sich vor seinem Landsmann Suzuki an die Spitze setzte. Hinter KTM-Pilot Binder klassierte sich Sasaki, der den Großteil der Session angeführt hatte, als Vierter. Andrea Migno (KTM), Schnellster am Morgen, wurde Fünfter.

Aron Canet (KTM) beendete den Trainingsfreitag auf dem sechsten Platz, gefolgt von einer Honda-Armada aus Alonso Lopez, Romano Fenati (beide mit derselben Zeit), Sergio Garcia und Tony Arbolino. Ihm fehlten auf Platz zehn 0,493 Sekunden zur Spitze. Insgesamt lagen 15 Fahrer innerhalb einer Sekunde, mit Riccardo Rossi auf P15.

Nach jetzigem Stand wären auch Jaume Masia, Filip Salac (beide KTM), Dalla Porta und Raul Fernandez (KTM) direkt in Q2, denn sie belegten im zweiten Training die Positionen elf bis 14. Späte Stürze erlebten John McPhee (Honda) und Makar Yurchenko (KTM), die für das dritte Freie Training morgen auf gutes Wetter hoffen müssen.

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