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Moto3 Aragon 2019: Migno sichert KTM die Tagesbestzeit

Andrea Migno verdrängt Misano-Sieger Tatsuki Suzuki am Freitag in Aragon auf den zweiten Platz - WM-Verfolger Aron Canet mit großem Rückstand derzeit nicht in Q2

(Motorsport-Total.com) - KTM-Pilot Andrea hat sich mit einer Tagesbestzeit von 1:58.566 Minuten den Spitzenplatz am Trainingsfreitag in Aragon gesichert. Im zweiten Freien Training der Moto3 fuhr der Italiener 0,086 Sekunden schneller als Honda-Konkurrent Tatsuki Suzuki und sicherte sich damit Platz eins. Dritter wurde Tony Arbolino (Honda).

Andrea Migno

Andrea Migno schnappte sich im Schlussspurt die Trainingsbestzeit Zoom

Angesichts der Regenprognosen für morgen war es für die 31 Moto3-Piloten eine wichtige Trainingssession, um es unter die Top 14 zu schaffen und sich so den Direkteinzug in Q2 zu sichern. Auch wenn zum Nachmittag einige Quellwolken aufgezogen waren, blieb es trocken und warm mit 27 Grad Luft- und 38 Grad Asphalttemperatur.

An der Spitze ging es von Beginn an eng zu. Suzuki verlor seine anfängliche Führung schnell an Dennis Foggia, beide trennten nur eine Hundertstelsekunde. Schließlich schob sich Arbolino an beiden vorbei und übernahm die Spitze, lag aber knapp eine halbe Sekunde unter Suzukis Bestzeit aus dem ersten Freien Training am Vormittag.

Auf der Strecke fuhren die Piloten wie so oft in größeren Gruppen, um auf der langen Gegengeraden in Aragon vom Windschatten profitieren zu können. Bis auf die Top 3 knackte aber bis zur Halbzeit keiner die Zwei-Minuten-Marke. Überhaupt hatten sich erst acht der 31 Fahrer im Vergleich zur Morgensession steigern können.

Bei noch einer Viertelstunde auf der Uhr setzte Aron Canet zum Angriff auf die Bestzeit an, scheiterte aber um vier Zehntelsekunden und ordnete sich auf Platz zwei ein. Anschließend wurde das Tempo sukzessive schneller, einige Fahrer markierten persönliche und absolute Sektorenbestzeiten, sodass noch einmal Bewegung ins Klassement kam.

Vor dem letzten Run lag Albert Arenas mit einer Zeit von 1:59.184 Minuten an der Spitze. Diese sollte den finalen Schlagabtausch jedoch nicht überstehen. Suzuki konnte sich auf seiner Schlussrunde clever positionieren, profitierte vom Windschatten und toppte seine Bestzeit aus Training eins, wurde dann aber von Migno verdrängt.

Arbolino sicherte sich auf seiner letzten fliegenden Runde noch Platz drei. Jaume Masia (KTM) und Ayumu Sasaki (Honda) komplettierten die Top 5. Filip Salac (KTM) aus dem deutschen Prüstel-Team präsentierte sich als Sechster erneut stark. Riccardo Rossi, John McPhee, Ai Ogura (alle Honda) und Arenas rundeten die Top 10 ab.

Die beiden WM-Konkurrenten Lorenzo Dalla Porta (Honda) und Canet beendeten die Session nur auf den Plätzen elf und 20. KTM-Pilot Canet gehörte zu jenen drei Fahrern, die ihre Zeiten vom Vormittagstraining nicht steigern konnten. Nach jetzigem Stand wäre er als Sechzehnter im Gesamtklassement nicht direkt in Q2.

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