powered by Motorsport.com

Jason Dupasquier unter großer Anteilnahme in der Schweiz beerdigt

Hunderte Motorradfahrer begleiten Jason Dupasquier auf seinem letzten Weg - Große Anteilnahme der Bevölkerung bei der Trauerfeier in seiner Heimatgemeinde

(Motorsport-Total.com) - Jason Dupasquier ist am Dienstag unter großer Anteilnahme beerdigt worden. Der Gottesdienst für den in Mugello tödlich verunglückten Moto3-Fahrer fand in der Schweiz in seiner Heimatgemeinde Bulle im Kanton Freiburg statt.

Jason Dupasquier

Der Schweizer Jason Dupasquier wurde nur 19 Jahre alt Zoom

Vor der Kirche Saint-Pierre-aux-Liens war jene blaue Tafel mit der Aufschrift "Always in our hearts" (immer in unseren Herzen) aufgestellt, die das PrüstelGP-Team bei der Schweigeminute vor dem MotoGP-Start in Mugello gehalten hat.

Diese Tafel wurde von allen Fahrern und Mitgliedern des Fahrerlagers unterschrieben. Aufgrund der Corona-Einschränkungen waren nur 300 Personen bei der Trauerfeier zugelassen. In der Kirche versammelten sich rund 100 Trauergäste auf persönliche Einladung der Familie.

Florian Prüstel erwies seinem Fahrer mit seinem Team die letzte Ehre. Unter den Gästen waren auch FIM-Präsident Jorge Viegas, Dani Pedrosa, Tom Lüthi, Dominique Aegerter, Jesko Raffin, Daniel M. Epp sowie zahlreiche weitere Personen aus der Schweizer Motorsportszene.

Vor der Kirche wohnten Hunderte der Zeremonie per Lautsprecher teil. Nach der Trauerfeier bildete sich eine eindrucksvolle Prozession. Bis zu 500 Motorradfahrer folgten dem Leichenwagen auf dem Weg zum Friedhof in Sorens. In seinem Heimatdorf wurde Dupasquier im engsten Familienkreis beigesetzt.

Lüthi war ein enger Freund und Mentor des jungen Rennfahrers, der nur 19 Jahre alt wurde. "Wir waren einfach eng verbunden durch unsere gemeinsame Leidenschaft", wird Lüthi von 'Blick.ch' zitiert. "Wir haben oft zusammen trainiert und gemeinsame Sponsoren-Events gehabt."

"Es hat mich glücklich gemacht, ihn auf einem guten Weg in der WM zu sehen. Ich habe miterlebt, wie viel er dafür gearbeitet hat. Es ist sehr schwierig, als Schweizer Rennfahrer so weit zu kommen wie er. Die ganze Situation ist immer noch unbegreiflich und unfassbar. Es ist eine große Leere da. Es wird Zeit brauchen, alles zu verarbeiten. Aber trotzdem geht es weiter."

Neueste Kommentare

Motorrad-Newsletter

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen täglichen und/oder wöchentlichen Motorrad-Newsletter von Motorsport-Total.com!

Motorsport-Total.com auf Facebook

Werde jetzt Teil der großen Community von Motorsport-Total.com auf Facebook, diskutiere mit tausenden Fans über den Motorsport und bleibe auf dem Laufenden!

Folgen Sie uns!

Motorsport-Total.com auf Instagram

Folge uns jetzt auf Instagram und erlebe die schönsten und emotionalsten Momente im Motorsport zusammen mit anderen Fans aus der ganzen Welt

Anzeige