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Cortese erobert Pole beim KTM-Comeback

Der Deutsche Sandro Cortese sichert sich beim Saisonauftakt in Katar die erste Pole-Position in der neuen Moto3-Klasse - Perfektes Comeback von KTM

(Motorsport-Total.com) - Das erste Qualifying der neuen Moto3-Klasse fand in Katar unter Flutlicht statt und gab einen ersten Aufschluss über das Kräfteverhältnis der verschiedenen neuen 250er Viertakter. Es entwickelte sich das erwartete Duell zwischen Honda und KTM. Die schnellsten Zeiten wurden in den letzten Minuten in den leicht sandigen Asphalt gebrannt. Drei Minuten vor Ablauf der Zeit setzte sich Sandro Cortese mit der neuen Werksmaschine aus Österreich an die Spitze der Zeitenliste. Louis Rossi vom Racing-Team-Germany (FTR-Honda) war aber noch einen Tick schneller. Cortese versuchte noch einmal zuzulegen, doch er blieb um 0,029 Sekunden hinter dem Franzosen.

Sandro Cortese

Sandro Cortese hat sich die erste Moto3-Pole-Position der Geschichte gesichert

Als die Zeit abgelaufen war, fuhr Maverick Vinales (FTR-Honda) mit Bestzeit über die Linie, doch Cortese war noch auf einer schnellen Runde unterwegs. Der Deutsche schaffte es und sicherte sich in 2:08,187 Minuten die vierte Pole-Position seiner Karriere. Das Comeback von KTM hat perfekt gestartet. Im Vergleich zum alten 125er Zweitakter waren die neuen Maschinen aber deutlich langsamer. Nicolas Terol stand im Vorjahr mit einer Zeit von 2:06,605 Minuten auf dem besten Startplatz.

Vinales musste sich schließlich um den Wimpernschlag von 16 Tausendstelsekunden geschlagen geben. Rossi komplettierte als Dritter die erste Startreihe. Luis Salom belegte mit der Kalex-KTM den vierten Startplatz. Der Spanier war im Verlaufe des Trainings in einen haarigen Moment verwickelt. Als er auf der Zielgeraden im Windschatten von Hector Faubel (Kalex-KTM) fuhr, drehte Faubel plötzlich zu und richtete sich auf. Salom wäre fast bei hoher Geschwindigkeit an das Hinterrad gefahren. Im letzten Moment konnte er ausweichen und schimpfte fürchterlich über Faubel.


Fotos: Moto3-Saisonauftakt in Doha


Neben Salom werden Niklas Ajo (KTM) und Überraschungsmann Romano Fenati (FTR-Honda) aus Reihe zwei starten. In die dritte Reihe schafften es Zulfahmi Khairuddin (KTM), Miguel Oliveira (Honda) und Arthur Sissis (KTM). Insgesamt befanden sich die ersten 13 Fahrer innerhalb einer Sekunde. Den einzigen Unfall baute Simone Grotzkyj. In der schnellen Zielkurve stürzte der Italiener von seiner Oral.

Die weiteren drei Fahrer aus Deutschland waren weit von der Spitze entfernt. Marcel Schrötter fehlten auf der neuen Mahindra 2,8 Sekunden. Das bedeutete Rang 23. Die rote Laterne war ebenfalls in deutscher Hand. Toni Finsterbusch (MZ-Honda) war um fünf Sekunden langsamer als Cortese und wurde 31. und Vorletzter. Schlusslicht war Jonas Folger auf der neuen Ioda.

Die Italiener rund um Giampiero Sacchi sind mit der Neukonstruktion noch nicht konkurrenzfähig. Luigi Morcianos Maschine zog zu Beginn eine Rauchfahne nach. Gegen Trainingshalbzeit gingen die drei KTM-Werkspiloten gemeinsam auf die Strecke. Folger versuchte sich an das Hinterrad von Cortese zu hängen, doch er konnte den Anschluss nicht halten.

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