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"Hat Klick gemacht": Alex Marquez über den Leistungssprung seit Jerez

Seit Beginn der Europarennen ist Moto2-Pilot Alex Marquez mit Marc VDS auf den Sieg abonniert - Uns hat der Spanier erklärt, wie es zu dieser Wende kam

(Motorsport-Total.com) - Noch zu Beginn der Saison hätte wohl niemand damit gerechnet, dass Moto2-Pilot Alex Marquez mit dem Start der Europa-Rennen der Fahrer sein würde, den es zu schlagen gilt. Drei Rennen in Folge gewann der Spanier, siegte zuletzt auch am Sachsenring und hätte vermutlich auch in Assen gewonnen, wäre er von Lorenzo Baldassarri nicht abgeräumt worden.

Alex Marquez

Zuletzt konnte sich Alex Marquez am Sachsenring gegen den Rest durchsetzen Zoom

Beim Rückblick auf die erste Saisonhälfte bleibt Marquez trotzdem bescheiden. Wenn er sich auf einer Zehnerskala einordnen müsste, wie würde er sich bewerten? "Ich würde mich vielleicht eine Acht geben", sagt der 23-Jährige im Gespräch mit 'Motorsport-total.com'. "In Argentinien waren wir nicht so schlecht, aber in Katar und Austin hatten wir ein paar Probleme."

"Aber wir haben in Jerez sehr gut darauf reagiert, denn wir haben es geschafft, die Dinge umzukehren. Leider konnten wir dort und in Assen, auf für uns guten Strecken, keine Punkte mitnehmen. Auch wenn das nicht unser Fehler war, gebe ich mir aus dem Grund eine Acht", resümiert Marquez. Dabei war sein Plan für den Start in diese Saison recht klar.

Welche Rolle der Hinterreifen spielt

"Ich habe schon davor gesagt, dass mit Katar, Argentinien und Austin erst einmal drei recht seltsame Strecken kommen, wo es darauf ankommt, da zu sein und Punkte zu machen. Denn wenn man etwas Verrücktes versucht, steht man ganz schnell bei null Punkten", weiß der Spanier. "Es war also wichtig, bis Jerez die für uns maximal mögliche Punktzahl mitzunehmen."


Fotos: Moto2 auf dem Sachsenring


Mit Platz sieben, drei und fünf ging dieses Vorhaben auf. "Dann kamen wir nach Europa, hier ähneln sich die Strecken etwas mehr und es gibt besseren Grip, sodass wir schneller waren", erklärt Marquez weiter. "Außerdem bekamen wir in Jerez den neuen Hinterreifen, der etwas größer ist." Damit reagierte man auf die seit dieser Saison stärkeren Triumph-Motoren.

"Für uns war das eine positive Entwicklung, denn man hat etwas mehr Unterstützung und am Kurveneingang mehr Grip am Hinterrad. Das war besser für uns. Wir haben auch die Basis unseres Motorrads ein wenig angepasst, was sehr gut funktioniert hat", und sich schließlich auch in der Pace von Marquez' niederschlug. So verpasste er die Pole nur hauchdünn.

Neues Selbstvertrauen seit Jerez

Alex Marquez

Marquez geht nach vier Siegen als Titelfavorit in die zweite Saisonhälfte Zoom

Im Rennen wurde er dann unverschuldet Opfer eines Startcrahs und musste anschließend aus der Boxengasse starten. Trotz dieses Rückschlags war Jerez ein Schlüsselmoment: "Nach diesem sehr starken Rennwochenende hat es nicht nur bei mir, sondern beim gesamten Team Klick gemacht. Wir sagten uns: 'Ok, wir können das schaffen!', erklärt Marquez.

Und weiter: "Wir waren immer vorne dabei. Auch wie wir nach dem Sturz reagiert haben, war vom ganzen Team sehr gut. Es gab diesen Klick, wir können es schaffen und wir kämpfen dafür." Seitdem gewann der Marc-VDS-Pilot mit Ausnahme von Assen jedes Rennen, feierte also vier Siege. Die WM führt er nach neun Saisonläufen mit 136 Punkten vor Tom Lüthi (128) an.

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