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St-Pete-Auftakt: Ganassi und Penske dominieren

Ganassi und Penske belegten beim ersten Freien Training von St. Petersburg die ersten vier Plätze - Rubens Barrichello und Lotus weit abgeschlagen

(Motorsport-Total.com) - Neue Autos, neue Motoren und die alte Reihenfolge. So stellte sich der IndyCar-Saisonauftakt 2012 in den Straßen von St. Petersburg dar. Ganassi und Penske belegten geschlossen die ersten vier Plätze. Schnellster war Scott Dixon, der in seinem Ganassi-Honda etwa 15 Minuten vor dem Ende der ersten Trainingseinheit eine Zeit von 1:03.041 Minuten in den Asphalt von Florida knallte. Damit war der Neuseeländer um fast eine halbe Sekunde schneller als die Konkurrenz.

Scott Dixon

Scott Dixon holte sich in St. Petersburg die erste Bestzeit der IndyCar-Saison 2012 Zoom

"Nicht schlecht für den Auftakt", lobte Dixon mit einer Einschränkung. "Optimal ist das Setup unseres Wagens aber noch lange nicht." Immerhin: Mit dieser Marke war der zweifache IndyCar-Champion um über eine Sekunde schneller als die beste St-Pete-Zeit der Vorjahressession. Damals fuhr Ryan Hunter-Reay noch im alten Chassis eine 1:04,1.

"Das neue Auto ist klasse und sehr schnell", lautete das Dixon-Urteil zum Dallara DW12. Und er hatte auch eine Erklärung, warum die bisher übliche, finale Zeitenjagd des Feldes ausblieb: "Wir haben nun einen kleineren Tank", so der Ganassi-Pilot. "Das bedeutet im Rennen einen Stopp mehr und daher brauchen wir am Sonntag einen zusätzlichen Satz Reifen."

Bis Dixon seine Marke setzte, lag lange Zeit Ryan Briscoe in Front. Der Penske-Pilot hatte früh eine Runde von 1:03.519 Minuten gedreht, was am Ende gut genug für Rang zwei war. Direkt hinter Briscoe ordnete sich dessen Teamkollege Will Power (1:03.575) ein, der damit um 26 Tausendstelsekunden vor Dario Franchitti im zweiten Ganassi-Honda blieb.

Pagenaud überrascht mit Platz fünf

Simon Pagenaud

Simon Pagenaud fuhr in St. Pete auf einen starken fünften Platz Zoom

"Best-of-the-Rest" war etwas überraschend Simon Pagenaud im Schmidt-Honda. Der Franzose drehte gegen Trainingsende noch ein paar schnelle Runden und holte sich in 1:03.642 Minuten Rang fünf. "Das zählt nichts, es ist ja nur ein Freies Training", gab sich Pagenaud zurückhaltend. Immerhin: " Wir sind gut vorbereitet und haben viel Selbstvertrauen. Ein guter Start, ich bin happy."

Justin Wilson (Dale-Coyne-Honda; 1:03.670) fuhr als Sechster seine beste Runde wie die Spitze früh in der Session. Dahinter sortierten sich Marco Andretti (Andretti-Chevrolet), Mike Conway (Foyt-Honda), Graham Rahal (Ganassi-Honda) und am Ende der Top 10 Helio Castroneves im dritten Penske-Chevrolet ein. Der letzte Pilot, der in Einheit eins die Saison 2012 aufnahm, war Rookie Josef Newgarden (Fisher-Honda), der sich in seinem einzigen Run bis auf Position elf steigern konnte.


Fotos: IndyCars in St. Petersburg, Train./Qual.


Das Abschneiden der Lotus-Teams war wie erwartet: Oriol Servia (Dreyer-and-Reinbold) fehlten als bestem Lotus-Piloten 1,25 Sekunden auf die Spitze. Servia wurde 19., Alex Tagliani (Herta-Lotus) und Sebastien Bourdais (Dragon-Lotus) belegten die Plätze 20 und 21. Die anderen beiden Lotus-Pilotinnen, Simona de Silvestro und Katherine Legge, konnten als 23. beziehungsweise 26. ebenfalls nicht in Erscheinung treten.


Die IndyCar-Highlights vom Freitag

Die größte Enttäuschung lieferte jedoch das KV-Team ab. Ernesto Viso war als Zwölfter noch der schnellste KV-Pilot. Die beiden Kumpel Tony Kanaan und Rubens Barrichello landeten mit über einer Sekunde Rückstand auf den Plätzen 17 und 24. Vor allem Barrichello drehte in der ersten Session nur acht Runden und kam in den letzten 25 Minuten nach einem Getriebeschaden gar nicht mehr zum Fahren. Das zweite Freitagstraining in St. Petersburg beginnt um 19:50 Uhr MEZ.

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