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Sechsmal Rot: Power im Long-Beach-Chaos vorne

Die geringe Trainingszeit von Long Beach wurde durch sechs Rote Flaggen in 60 Minuten noch einmal reduziert: Will Power führt Chevy-Phalanx an

(Motorsport-Total.com) - Fünfmal Chevrolet auf den ersten fünf Plätzen, aber keiner dieser Top 5 wird aufgrund der Motorenwechsel samt kollektiver Strafversetzung am Samstagabend die Pole-Position von Long Beach bekommen. Schnellster eines chaotischen Trainings war Penske-Pilot Will Power (1:10.755 Minuten) vor Ryan Hunter-Reay (Andretti-Chevrolet; 1:10.772) und Helio Castroneves (Penske-Chevrolet; 1:10.969).

Will Power

Will Power behielt in einer chaotischen Session den Durchblick Zoom

Die Aussagefähigkeit dieser Zeiten ist aber keineswegs gewährleistet, denn gleich sechs Rote Flaggen reduzierten die 60 zerfahrenen Trainingsminuten um etwa die Hälfte der Zeit. Ernesto Viso (KV-Chevrolet; 4.) und Marco Andretti (Andretti-Chevrolet; 5.) platzierten sich auch noch vor dem besten Honda-Piloten Scott Dixon (Ganassi; 1:11.103) auf Platz sechs.


Fotos: IndyCars in Long Beach


Der Neuseeländer ist damit auch der große Favorit auf die Long-Beach-Pole und ätzte nach dem bisher einzigen Trockentraining von Süd-Kalifornien: "Was für ein Chaos. Ich glaube, ich bin mehr Outlaps gefahren als fliegende Runden." Graham Rahal aus dem Ganassi-Farmteam (8.) und Takuma Sato im Rahal-Honda (9.) könnten ebenfalls sehr gute Chancen auf eine Startposition weit vorne haben.

Nach den ausgiebigen Regenfällen des Freitags präsentierte sich Long Beach am Samstag zwar fast wolkenlos, aber mit 16 Grad und viel Wind trotzdem nicht wirklich südkalifornisch. Die Strecke wies natürlich kaum Gummi auf, weshalb es im einzigen komplett trockenen Freien Training vor der Qualifikation (ab 23:00 Uhr MESZ) zu mehreren Ausrutschern kam.


Drittes Freies Training in Long Beach

Vor allem die Kurbs von Kurve 5 zeigten dabei ihre Zähne. Dort schlugen nacheinander James Hinchcliffe (Andretti-Chevrolet; 11.), Tony Kanaan (KV-Chevrolet; 8.) und Castroneves in die Mauer ein. Simona de Silvestro (HVM-Lotus) testete früh die Reifenstapel in Kurve 8 und konnte danach gar nicht mehr auf die Strecke gehen. Die Schweizerin (26.) blieb gänzlich ohne Zeit.

Sebastien Bourdais (19.) würgte seinen Dragon-Lotus in Turn 6 ab und zu guter Letzt beendete James Jakes (Coyne-Honda; 23.) in Turn 9 die Session auch noch vorzeitig. Auch Dario Franchitti (Ganassi-Honda) lieferte eine ultraschlechte Session ab: Der Titelverteidiger aus Schottland kam mit 1,6 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit nicht über Rang 20 hinaus.

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