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Früh übt sich: Power holt die Alabama-Pole

Will Power lässt im Barber Motorsports Park nichts anbrennen und holt sich die Pole-Position - Hinchcliffe und Hunter-Reay auf den Plätzen, Montoya Achter

(Motorsport-Total.com) - Er fuhr als Erster auf die Strecke, knallte eine Zeit von 1:08.312 Minuten in den Asphalt des Barber Motorsports Park und hatte damit die Pole-Position. Was Will Power in diesen Momenten natürlich noch nicht wissen konnte, aber die Konkurrenz biss sich anschließend die Zähne an der Marke des Penske-Piloten aus. Der Plan ging auf: Früh eine völlig freie Strecke und nun eine perfekte Ausgangsposition für die kurvenreiche Berg- und Talbahn mit ganz wenig Überholmöglichkeiten.

Will Power

Barber-Pole: Will Power ist in Alabama der schnellste IndyCar-Pilot Zoom

"Ein Teil der Strategie, um hier zu siegen, ist die Pole-Position", freute sich Power, der nahe Birmingham schon zweimal (2010 und 2011) auf Pole stand und zweimal (2011 und 2012) gewinnen konnte. "Es wird ein sehr schwieriges Rennen, aber wir haben uns die bestmögliche Ausgangsposition verschafft. Hier ist es wirklich nicht einfach, alles richtig zu machen. Heute haben wir das geschafft."

Die Plätze zwei und drei gingen an das Andretti-Duo James Hinchcliffe (1:08.341) und Ryan Hunter-Reay (1:08.426), wobei auch der 27-jährige Kanadier die zeitige Power-Strategie an den Tag legte - nur eben um einen Hauch langsamer. "Mit einem Startplatz in Reihe eins muss man zufrieden", sagte Hinchcliffe und auch Vorhjahressieger Hunter-Reay bezeichnete seinen dritten Rang als "ziemlich gutes Resultat."

Long-Beach-Kontrahenten wieder zusammen

James Hinchcliffe

James Hinchcliffe startet neben Power aus Startreihe eins Zoom

Hinchcliffe und Hunter-Reay krachten bekanntlich vor zwei Wochen in Long Beach ineinander. Die Situation erhält noch zusätzliche Würze durch Josef Newgarden (Fisher-Honda), der sich in Kalifornien an der Box am Andretti-Duo vorbeischmuggelte und anschließend von Hunter-Reay aufs Korn genommen wurde. Als guter Vierter startet Newgarden in Alabama erneut in direkter Schlagdistanz zum Andretti-Duo.

Startposition fünf ging an IndyCar-Titelverteidiger Scott Dixon (Ganassi-Chevrolet), der bislang alle vier Barber-Rennen auf Rang zwei beendete. Sechster, und damit Letzter der Firestone-Fast-Six, war Helio Castroneves (Penske-Chevrolet), der nach einem Verbremser auf seiner ersten schnellen Runde alle Chancen auf eine bessere Platzierung einbüsste. All dies natürlich auf den weicheren Reds, die ein IndyCar-Pilot von Beginn an nutzte.

Die Rede ist von Rückkehrer Montoya, der in seiner ersten Quali-Gruppe in Q1 als Einziger sofort mit den weicheren Reds auf die Strecke ging. Das sollte sich ganz am Ende auszahlen, denn nach vier Eingewöhnungsrunden legte der Penske-Pilot im zweiten Anlauf eine Zeit von 1:08.326 Minuten hin, die ihm Rang drei - und damit den Sprung in Q2 - bescherte. Sehr enttäuscht war hingegen Long-Beach-Sieger Mike Conway (21.), dessen Carpenter-Chevy am gesamten bisherigen Barber-Wochenende nicht in Schwung kam.

Kanaan startet von ganz hinten

Tony Kanaan

Nur 23. und Letzter: Ein rabenschwarzer Tag für Tony Kanaan Zoom

Noch hinter Conway starten der bisher so starke Herta-Rookie Jack Hawksworth (22.) und völlig überraschend Tony Kanaan (23.), der in seinem Ganassi-Chevy auf den weichen Reds in Gruppe zwei Letzter (!) wurde. Ebenfalls in Q1 scheiterten Takuma Sato (Foyt-Honda; 14.), Justin Wilson (Coyne-Honda; 16.), Graham Rahal (Rahal-Honda; 18.) und Ryan Briscoe (Ganassi-Chevrolet; 20.)

Für Montoya war dann in Q2 erwartungsgemäß Schluss, als er auf gebrauchten Reds in 1:08.645 Minuten Achter wurde. Eine kleine Enttäuschung holten sich die beiden Franzosen Simon Pagenaud (Schmidt-Honda; 10.) und Sebastian Bourdais (KV-Chevrolet; 12.) ab, die nach guter bisheriger Vorstellung keine echte Chance auf den Sprung in die Firestone-Fast-Six hatten. "Ich kann nicht erklären, was passiert ist", sagte Pagenaud. "Wir waren einfach zu langsam."


IndyCars im Barber Motorsports Park

Montoya hingegen gab sich "ein wenig enttäuscht", Q3 nicht erreicht zu haben. Seine Erklärung war durchaus logisch: "Das Auto war gut, wir machen definitiv Fortschritte. Gleich in Q1 auf den weichen Reds zu üben, hat uns sehr geholfen. Allerdings haben wir dann in Q2 den Preis dafür bezahlt, als wir auf angefahrenen Reifen keine echte Chance mehr hatten." Immerhin ist Startplatz acht die bisher beste Startposition für den IndyCar-Rückkehrer.

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