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Pole für den Champion: Hunter-Reay vor Power

Ryan Hunter-Reay sichert sich im Barber Motorsports Park die Pole-Position - Will Power neben ihm in Reihe eins - Simona de Silvestro nur auf P14

(Motorsport-Total.com) - Der amtierende IndyCar-Champion Ryan Hunter-Reay brachte sich in die beste Ausgangsposition für den zweiten Lauf der Saison 2013. Im Qualifying zum Honda Indy Grand Prix von Alabama im Barber Motorsports Park holte sich der Andretti-Pilot mit einem neuen Streckenrekord von 1:07.087 Minuten die Pole-Position. Im Vergleich zu der im Jahr 2010 von Will Power gefahrenen Pole-Zeit umrundete Hunter-Reay die 3,83 Kilometer lange Berg-und-Talbahn mit 15 Kurven mehr als drei (!) Sekunden schneller.

Ryan Hunter-Reay

Startnummer 1 auf Platz 1: Hunter-Reay startet am Sonntag von der Pole Zoom

Für den 32-jährigen Texaner mit Wohnsitz in Florida war dies erst die dritte IndyCar-Pole seiner Karriere. "Wir haben uns im Verlauf des Wochenendes kontinuierlich verbessert", lobte Hunter-Reay sein Andretti-Team, dem es am Samstag gelang, auf den Punkt ein optimales Auto hinzustellen. "Wir wussten, woran wir arbeiten mussten und auch ich wusste, wo ich mich auf der Strecke verbessern musste." Im Hinblick auf die 90 Runden legt er nun Wert auf die Reifen: "Das wird unsere große Aufgabe werden, wir müssen dafür sorgen, dass die Gummis das gesamte Rennen über halten."

Penske-Pilot Power musste sich im dritten und entscheidenden Quali-Durchgang, den Firestone-Fast-Six, geschlagen geben. Mit einer Zeit von 1:07.330 sicherte sich der Vorjahressieger Startplatz zwei und geht somit am Sonntag neben Hunter-Reay aus Reihe eins ins Rennen über 90 Runden. "Ganz ehrlich: Ich war happy damit, in die Fast-Six vorzudringen", sagte Top-Favorit Power. "Weder das Auto, noch ich waren in Top-Form. Insofern bin ich mit Platz zwei sehr zufrieden. Ich habe nicht erwartet, dass ich soweit vorne stehe."

Rang drei ging an den schnellen Rookie Tristan Vautier (Schmidt-Honda), der sich nach Q2 bereits aus dem Rennen wähnte, weil er nur die siebtbeste Zeit gefahren war. Aber: Takuma Sato (Foyt-Honda) wurde wegen Blockierens die Zeiten von Q2 gestrichen, was den Japaner auf Startplatz 12 zurückwarf. Der 23-jährige Franzose rückte kurzfristig nach, obwohl sich sein komplettes Team bereits auf dem Rückweg in die Garage befand. "Ich war wegen Q2 sauer auf mich selbst", schilderte Vautier die dramatischen Momente vor den Firestone-Fast-Six.

Fragezeichen bei KV Racing

AJ Allmendinger

A.J. Allmendinger schaffte sein erstes Ziel: Ein Top-10-Startplatz Zoom

"Als ich dann auf die Zeitenliste geschaut habe, sah ich mein Auto in den Top 6. Da sagte ich meinen Jungs, dass wir das Auto besser schnell wieder zurück in die Boxengasse bringen sollten." Sein Teamkollege Simon Pagenaud kam nur auf Startplatz 13. Bester Ganassi-Pilot war erwartungsgemäß Scott Dixon als Vierter, der sich nicht ganz zufrieden gab: "In Q1 und Q2 war das Auto sehr gut, in Q3 habe ich einiges liegen lassen. Für die Pole hätte es nicht gereicht, aber ein Startplatz in Reihe eins wäre möglich gewesen."

Ganassi-B-Fahrer Charlie Kimball überraschte mit Startplatz fünf, Helio Castroneves im zweiten Penske-Chevy wurde Sechster. Comeback-Mann A.J. Allmendinger überstand wunschgemäß das schwierige Q1 und landete am Ende auf Startplatz 10. Mit Marco Andretti (7.) kam noch ein zweiter Andretti-Chevy in die Top 10, die Justin Wilson (Coyne-Honda; 8.) und ein stark auftrumpfender Sebastian Saavedra im besten Dragon-Chevy (9.) abrundeten. Sein prominenter Teamkollege Sebastien Bourdais steht als 23. ganz weit hinten.


Die Höhepunkte vom Barber-Qualifying

Auch das Team von KV Racing bekam in der Qualifikation von Barber einen heftigen Dämpfer: Simona de Silvestro (14.) und Tony Kanaan (19.) verpassten beide Q2, nachdem die 24-jährige Schweizerin im Freien Training zuvor noch die Bestzeit gefahren war. "Mit den Reds bekamen wir plötzlich massive Balanceprobleme", berichtete de Silvestro, während Kanaan viele Fragezeichen hatte: "Ich verstehe nicht ganz, was da passiert ist. Jetzt haben wir morgen eine sehr schwierige Aufgabe vor uns."

Sato machte übrigens die schwierige Verkehrssituation für seine Rückversetzung verantwortlich: "Ich musste meine schnelle Runde selbst abbrechen, weil vor mir ein langsameres Auto war", so der Japaner. "Ich habe dann in den Rückspiegel geschaut und plötzlich war Justin Wilson da." Gleiches passierte St-Pete-Sieger James Hinchcliffe (Andretti-Chevrolet; 20.), dem in Q1 Power im Weg herumstand, der wiederum aufgrund von Ernesto Viso (Andretti-Chevy; 16.) vom Gas musste. Bestraft wurde außer Sato niemand. Am Sonntag folgt um 18:00 Uhr MESZ noch ein halbstündiges Warmup, bevor ab 21:30 Uhr MESZ die Startflagge zum Honda Indy Grand Prix of Alabama fällt.

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25.01. 21:15

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