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Pantano-Teamchef schäumt: "Keine Erklärung für Strafe"

Dennis Reinbold hat für die Rückversetzung von Giorgio Pantano im Sonoma-Ergebnis nichts als Kopfschütteln übrig - Erneut Kritik an Brian Barnhart

(Motorsport-Total.com) - Giorgio Pantano, der am vergangenen Wochenende beim Indy Grand Prix of Sonoma den verletzten Justin Wilson bei Dreyer & Reinbold Racing ersetzte, war einer der wenigen Piloten, die in einem ansonsten ungewöhnlich ereignislosen Rennen für Unterhaltung sorgten.

Giorgio Pantano

Giorgio Pantano wurde in Sonoma um die Früchte seiner Arbeit gebracht Zoom

Der Italiener arbeitete sich im Verlauf der 75 Runden vom elften Startplatz sukzessive nach vorn und lag eingangs der letzten Kurve auf gleicher Höhe mit Sebastien Bourdais (Dale Coyne) im Kampf um Platz sechs. Da ihm die Rennleitung rund um IndyCar-Rennchef Brian Barnhart aber absichtliches Blocken gegen den Franzosen unterstellte, wurde Pantano im Ergebnis ans Ende der Führungsrunde und damit auf Platz 17 zurückversetzt.


Fotos: IndyCars in Sonoma


"Die ganze Sache ist ein Witz. Ich bin immer noch fuchsteufelswild und kann da nicht einfach zusehen, ohne meinen Fahrer und mein Team zu verteidigen", schäumte Reinbold noch am Dienstag. Die Tatsache, dass das Team erst im TV-Interview mit Pantano im Anschluss an das Rennen von der Bestrafung erfuhr, schlug dem Fass laut Reinbold den Boden aus.

Der Teamchef ist der Ansicht, dass Pantano in Turn 11 der letzten Runde "nicht über die imaginäre Linie in der Mitte der Strecke gefahren ist". Stattdessen hätte sich Bourdais dazu entschieden, "nach außen zu gehen". Mit dieser Meinung stand der DRR-Boss nicht allein da, die IndyCar-Rennleitung entschied jedoch anders.

"Ich habe das Gefühl, dass wir keine vernünftige Erklärung für die Strafe erhalten haben und bin immer noch angefressen", so Reinbold am Dienstag. IndyCar-Rennchef Barnhart war zuletzt wiederholt in die Kritik geraten. Der ominöse letzte Restart beim vorangegangenen Rennen in Loudon ist noch in bester Erinnerung.

Abschließend ruderte Reinbold allerdings etwas zurück: "Brian trifft in den meisten Fällen die richtige Entscheidung. Diesmal allerdings betraf es mein Team und das kann ich so nicht auf mir sitzen lassen". Von weiteren Schritten will der Teamchef dennoch absehen. Nach der überzeugenden Vorstellung in Sonoma wird Pantano auch am kommenden Wochenende in Baltimore ins Cockpit des DRR-Dallara mit der Startnummer 22 klettern.

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