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NASCAR-Legende Jimmie Johnson 2023 nicht Vollzeit bei den IndyCars

Der siebenmalige NASCAR-Champion Jimmie Johnson wird kein drittes IndyCar-Jahr bestreiten - Der 47-Jährige gibt zu, die Herausforderung unterschätzt zu haben

(Motorsport-Total.com) - Jimmie Johnson, siebenmaliger Meister der NASCAR-Cup-Serie und zuletzt aktiver IndyCar-Pilot, hat angekündigt, im Jahr 2023 nicht mehr auf Vollzeitbasis Rennen zu fahren. Eine dritte IndyCar-Saison wird damit voraussichtlich auf einem stark abgespeckten Engagement rund um das Indy 500 bestehen.

Jimmie Johnson

Jimmie Johnson wird 2023 nur noch vereinzelt starten Zoom

"Eine bessere Erfahrung als die IndyCar-Serie hätte es für mich nicht geben können. Ich werde 2023 nicht auf Vollzeitbasis IndyCar fahren, aber werde weiterhin nach neuen Möglichkeiten suchen, an meine Grenzen zu gehen und an großen Events teilzunehmen."

Seine Saison habe Spaß gemacht und aus "Aufs und Abs" bestanden, sagt er in den sozialen Medien. Er sei sehr dankbar für die Erfahrungen in der IndyCar-Serie und für alle Freundschaften, die durch sein Engagement entstanden sind.

Allerdings gibt er auch zu, die Herausforderung unterschätzt zu haben: "Ich habe mich verbessert, aber eingesehen, dass die Herausforderung zwei- oder dreimal so groß ist wie ursprünglich angenommen. Ich möchte keine weitere Saison in Angriff nehmen. wenn ich weiß, dass ich nicht alles geben kann."

Er werde definitiv noch weiterfahren, verspricht er: "Ich sage nicht, dass ich nicht mehr im Rennwagen sitzen werde. Ich habe noch immer Lust, Rennen zu fahren. Aber ich bin einfach nicht in der Position für ein Vollzeitengagement mit all der Energie und Zeit, die dafür aufgewendet werden muss. Der Staub muss sich für ein Jahr einfach mal legen."


Fotostrecke: Jimmie Johnson: Alle 83 Siege seiner NASCAR-Karriere Bild für Bild

Johnson trat mit der Unterstützung des US-amerikanischen Gebrauchtwagenmarktplatzes Carvana an. Er betont, dass Carvana ihn weiterhin unterstütze. Doch das Unternehmen, bei dem man sein Wunschauto liefern lassen oder aus Glaskästen wie aus einem Automaten "ziehen" kann, steckt in Schwierigkeiten. Es erlebte eine Blütezeit während der COVID-19-Pandemie und verfolgte einen aggressiven Wachstumskurs.

Ab Herbst 2021 begannen die Autoverkäufe im Zuge der steigenden Inflation und dadurch steigenden Zinsen jedoch zurückzugehen. Der Aktienkurs brach ein, Angestellte wurden entlassen, zudem kämpft das Unternehmen mit den Behörden und musste das Geschäft im Bundesstaat Illinois sogar für einige Zeit komplett einstellen. Johnson nennt jedoch ausschließlich private Gründe.

Ganassi lässt die Tür offen

Der heute 47-Jährige gab im Jahr 2021 bei Ganassi sein IndyCar-Debüt und fuhr zunächst die Rund- und Straßenkurse. Es war ein hartes Lehrjahr mit zwei 17. Plätzen als bestem Resultat. 2022 fuhr er die gesamte IndyCar-Saison und zeigte sich verbessert, doch er kam wieder nicht über Platz 16 als bestes Einzelresultat hinaus.

Die Möglichkeit eines Starts beim Indy 500 für Ganassi ist weiterhin gegeben. "Wir unterstützen Jimmie nach Leibeskräften", sagt Chip Ganassi. "Er ist ein geschätztes Mitglied unseres Teams. Wenn wir weiter zusammenarbeiten können, würden wir das gerne tun."

Noch ist aber nichts in Stein gemeißelt. "Ich muss scharf nachdenken, wie 2023 aussehen soll", so Johnsons Kommentar. "Ich habe noch immer eine Checkliste von Events, die ich abarbeiten möchte. Die 24 Stunden von Le Mans wären da noch. Ich liebe Sportwagen, ich liebe IndyCar. Und ich habe mich immer mit der Frage beschäftigt, ob da vielleicht noch ein NASCAR-Event wäre, das zu mir passen würde ..."

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