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IndyCar Texas: Newgarden nach Horrorcrash im Krankenhaus

Schwerer Unfall auf dem Texas Motor Speedway: Josef Newgarden nach Kollision mit Conor Daly im Krankenhaus - Neuerlicher Regen sorgt für Rennabbruch

(Motorsport-Total.com) - Erst Horrorcrash, dann Regenpech: Josef Newgarden musste nach einem schweren Unfall beim 600-Kilometer-Rennen in Fort Worth ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der US-Amerikaner wurde Opfer eines Fehlers von Conor Daly. Newgarden ist bei Bewusstsein und wurde mit Verdacht auf eine Schulterverletzung ins Krankenhaus eingeliefert. Das Rennen musste wenige Minuten später abgebrochen werden, da neuerlicher Regen eine Durchführung des Rennens unmöglich machte. (Rennen nach Regen verschoben)

Ausgangspunkt des schweren Unfalls nach 42 Runden war Conor Daly, der die Kontrolle über seinen Dalye-Coyne-Honda ausgangs Kurve vier verlor und mit einem Gegenpendler in den Carpenter-Chevrolet von Newgarden einschlug. "Das war ein totaler Anfängerfehler", sagt ein sichtlich geschockter Daly. "Ich muss mich bei ihm entschuldigen. Er ist ein harter Kerl, aber gut fühle ich mich natürlich nicht. Ich habe einfach nicht mit diesem Rutscher gerechnet." Daly und Newgarden sind gemeinsam aufgewachsen und gute Freunde.

Newgarden wurde zweimal in die SAFER Barrier gepresst, einmal auf der Seite liegend mit der Kopfseite voran. Der 25-Jährige befreite sich unter vollem Adrenalineinfluss aus eigener Kraft aus dem Wrack seines Boliden, brach dann aber daneben zusammen und musste ärztlich versorgt werden. Er wurde ins Krankenhaus in Fort Worth gebracht, das passenderweise dem Arzt des Texas Motor Speedway gehört. Es besteht der Verdacht auf Schulter- und Handgelenkversetzungen. Daly überstand den Unfall unverletzt.


Schwerer Unfall von Josef Newgarden in Texas

Beim IndyCar-Rennen auf dem Texas Motor Speedway erlebt, nachdem er mit Conor Daly kollidiert war Weitere Formelsport-Videos

Das Rennen wurde anschließend für über eine halbe Stunde neutralisiert, da die SAFER Barrier an beiden Einschlagstellen ausgetauscht werden musste. Während der Gelbphase kam es zu einer weiteren Schrecksekunde, als Jack Hawksworth beim Losfahren vom Boxenstopp einen nicht eingezogenen Schlagschrauber überfuhr, der daraufhin einen Mechaniker umnietete. Der Coyne-Mechaniker überstand den Unfall ohne größere Verletzungen.

Der neunte Lauf der Saison sollte nie wieder freigegeben werden, da noch während der Gelbphase ein weiterer Gewitterschauer runterkam. Die Zuschauer mussten wegen Blitzgefahr von der Tribüne evakuiert werden, sogar der Satelliten-Uplink der Fernsehübertragung brach zwischenzeitlich zusammen. Ob das Rennen überhaupt noch stattfinden kann, ist fraglich. Die Strecke ist unter Wasser gesetzt und die Wetteraussichten für die nächsten Tage nicht besser. Zahlreiche Fahrer müssen außerdem zeitnah nach Le Mans aufbrechen, da sie dort das 24-Stunden-Rennen fahren.

Wer zum Zeitpunkt des Abbruchs vorne lag, ist ebenfalls umstritten. Ryan Hunter-Reay hatte die entscheidende Linie, als er aus der Box kam, als Erster überfahren, doch James Hinchcliffe war derjenige, der sich hinter dem Safety-Car als Erster einsortiert hatte. Er fuhr auf der Strecke. Für die Rennleitung besteht nun ausreichend Zeit, sich das Material noch einmal anzusehen. Möglicherweise muss das Rennen aber auch auf einen komplett anderen Termin verschoben werden.

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