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IndyCar-Premiere in Austin: Will Power auf der Pole-Position

Penske-Pilot Will Power startet beim ersten IndyCar-Rennen auf dem Circuit of The Americas in Austin von der Pole - Zweimal Rot nach Abflügen in Q1

(Motorsport-Total.com) - Unter dem Titel IndyCar Classic geht am Sonntag das erste IndyCar-Rennen der Geschichte auf dem Circuit of The Americas (COTA) in Austin über die Bühne (Fotos: IndyCar Classic in Austin).

Will Power

Will Power ist der erste IndyCar-Polesetter auf dem Circuit of The Americas Zoom

Beim offiziellen Vorsaisontest im Februar sowie während der Freien Trainings am Freitag und am Samstagvormittag konnten sich die IndyCar-Piloten auf den 5,513 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs im US-Bundesstaat Texas einschießen.

Im Qualifying war wieder einmal Will Power der Schnellste. Mit seinem silbernen #12 Penske-Chevrolet legte er eine Q3-Rundenzeit von 1:46,018 Minuten hin, nachdem er bei seinem ersten Versuch in Q3 noch in den Dreck von Kurve 10 gerodelt war. Dank seiner Schlussattacke reichte es für Power trotzdem zur insgesamt 56. Pole-Position seiner IndyCar-Karriere. Auf Rekordhalter Mario Andretti fehlen ihm jetzt nur noch deren elf.

Rosenqvist mit Streckenrekord in Q2

Den ersten offiziellen IndyCar-Streckenrekord auf dem COTA hält Power aber nicht. Denn in Q2 hatte Rookie Felix Rosenqvist (Ganassi-Honda) mit 1:45,545 Minuten für die schnellste Runde des Wochenendes gesorgt.

Im Vergleich zum absoluten Austin-Streckenrekord, den Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton mit 1:32,237 Minuten hält, fehlen Rosenqvist zwar mehr als 13 Sekunden. Im Vergleich zur Bestzeit des IndyCar-Tests vom Februar (1:46,626 von Colton Herta) war der Schwede aber mehr als eine Sekunde schneller.

Als es in Q3 um die Pole ging, blieb Rosenqvist als Fünftschnellster aber vergleichsweise blass. Zweitschnellster und damit neben Polesetter Power in der ersten Startreihe: Alexander Rossi (Andretti-Honda). Für die zweite Startreihe haben sich Ryan Hunter-Reay (Andretti-Honda; 3.) und Colton Herta (Harding-Honda; 4.) als schnellster Rookie qualifiziert. Rosenqvist hielt im sechsköpfigen Q3 einzig seinen Ganassi-Teamkollegen Scott Dixon (6.) hinter sich.

Im engen Duell um den Q3-Einzug war es der aktuelle Tabellenführer Josef Newgarden, der sich mit seinem Penske-Chevrolet um 0,036 Sekunden gegenüber Titelverteidiger Dixon geschlagen geben musste. Newgarden startet somit von P7 neben dem kurzfristig von Harding zu Carlin gewechselten Patricio O'Ward, der bei seinem Saisondebüt von P8 ins Rennen geht.

Abflüge von Harvey & Kanaan bringen Stars ums Weiterkommen

Im wie immer zweigeteilten Q1 hatte zunächst Jack Harvey (Shank/Schmidt-Honda) in Gruppe 1 mit einem Abflug ins Kiesbett für den vorzeitigen Abbruch der Zeitenjagd gesorgt. Unter anderem James Hinchcliffe (Schmidt-Honda; 15.) und Sebastien Bourdais (Coyne-Honda; 17.) wurden so um die letzte Chance auf den Q2-Einzug gebracht.

In Gruppe 2 gab es ein ganz ähnliches Bild. In dieser Q1-Gruppe war es Tony Kanaan, der seinen Foyt-Chevrolet im Kies versenkte und damit unter anderem Takuma Sato (Rahal-Honda; 14.) und Simon Pagenaud (Penske-Chevrolet; 22.) um die Chance aufs Weiterkommen brachte.

Kyle Kaiser geht am derzeit einzigen fest eingeplanten IndyCar-Wochenende 2019 von Juncos Racing von der 21. Position neben Ex-Champion Pagenaud ins Rennen. In der letzten Reihe des 24-köpfigen Starterfeldes finden sich Harvey und Kanaan, denen aufgrund ihrer Abflüge jeweils die beiden schnellsten Runden gestrichen wurden.

Der Start zum ersten IndyCar-Rennen in Austin erfolgt in MEZ umgerechnet am Sonntag kurz nach 18:30 Uhr. Die Renndistanz beträgt 60 Runden. Der Streaming-Dienst DAZN überträgt live.

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