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IndyCar-News Mai 2021: Für Pagenaud schon jetzt denkwürdiger Monat

Aktuelle Nachrichten aus der IndyCar-Szene, kurz und kompakt: Penske-Pilot Simon Pagenaud ist zu Beginn des Indy-Monats Mai Vater geworden

Für Pagenaud schon jetzt denkwürdiger Monat (7. Mai)

Simon Pagenaud

Simon Pagenaud und Ehefrau Hailey McDermott sind Eltern (Foto: 2019) Zoom

Der Monat Mai ist in der IndyCar-Szene traditionell derjenige Monat im Jahr, der heraussticht. Grund ist das Indy 500, das (mit Ausnahme des Coronajahres 2020, als im August gefahren wurde) traditionell am letzten Mai-Wochenende ausgetragen wird. Für Simon Pagenaud allerdings, den Indy-500-Sieger von 2019, ist der Monat Mai 2021 schon zu Beginn ein denkwürdiger. Am Montag (3. Mai) brachte Ehefrau Hailey McDermott das erste Kind des Paares zur Welt: Sohnemann Marley.

Auf Pagenauds Website wird mitgeteilt, dass der Penske-Pilot rechtzeitig vom Double-Header auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth (1./2. Mai) an den Wohnsitz in Charlotte zurückgekehrt ist und bei der Geburt dabei war.

Mexiko-Comeback "wäre ausverkauft" (6. Mai)

Sebastien Bourdais

11.11.2007: Sebastien Bourdais gewinnt bislang letztes IndyCar-Rennen in Mexiko Zoom

Mit seinem Sieg auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth hat sich Patricio O'Ward zum ersten IndyCar-Rennsieger aus Mexiko seit mehr als 16 Jahren gemacht. Für den bis dahin letzten Sieg eines seiner Landsleute hatte Adrian Fernandez im Oktober 2004 beim Rennen der Indy Racing League (IRL) in Fontana gesorgt. O'Ward, dessen Fangemeinde stetig wächst, ist überzeugt, dass sich eine Neuauflage eines IndyCar-Rennens in Mexiko lohnen würde.

"Ich sage es schon immer. Wenn wir nach Mexiko zurückkehren würden, dann wäre das grandios und es wäre ausverkauft. Meiner Meinung nach sollten wir diesen Prozess sobald es möglich ist, angehen", so O'Ward, der am heutigen Donnerstag seinen 22. Geburtstag feiert.

Das bislang letzte IndyCar-Rennen in Mexiko liegt mehr als 13 Jahre zurück. Im November 2007 wurde das Saisonfinale der ChampCar-Serie auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt ausgetragen. Dort fuhr man unter dem Banner von CART beziehungsweise ChampCar von 2002 bis 2007, außerdem hatte es schon 1980 und 1981 CART-Rennen auf der mexikanischen Grand-Prix-Strecke gegeben. Abgesehen davon gab es im CART-/ChampCar-Kalender von 2001 bis 2006 jeweils ein zweites Mexiko-Rennen, im Fundidora Park in Monterrey.

Stefan Wilson fährt Indy 500 für Andretti-Team (5. Mai)

Stefan Wilson

Stefan Wilson rückt beim Indy 500 mit dem #25 Andretti-Honda aus Zoom

Andretti Autosport schickt beim diesjährigen Indianapolis 500 (Termin: 30. Mai) sechs Honda-getriebene Boliden auf die Strecke. Neben den vier Stammfahrern Colton Herta, Alexander Rossi, Ryan Hunter-Reay und James Hinchcliffe sowie dem in Kooperation mit Bryan Herta Autosport eingesetzten fünften Auto für Marco Andretti kommt ein insgesamt sechster Andretti-Honda hinzu. Dieser wird von Stefan Wilson pilotiert und von Lohla Sport gesponsert. (Übersicht: Fahrer und Teams der IndyCar-Saison 2021)

Stefan Wilson, der jüngere Bruder des beim Pocono-Rennen 2015 tödlich verunglückten Justin Wilson, hat bislang drei IndyCar-Rennen bestritten. Eines davon fuhr er für Andretti Autosport. Es handelte sich um das Indy 500 des Jahres 2018, bei dem er in der Schlussphase mit abweichender Boxenstoppstrategie in Führung lag. Dann aber musste er für einen kurzen Tankstopp an die Box und kam auf P15 ins Ziel. Jetzt startet er einen erneuten Angriff. Beim Hauptsponsor Lohla Sport handelt es sich übrigens um einen Hersteller von Golfsport-Kleidung für Frauen.

McLaughlin auf den Spuren von Mansell und Bourdais (4. Mai)

Scott McLaughlin

Supercars-Champ Scott McLaughlin macht auch als IndyCar-Rookie mächtig Eindruck Zoom

Scott McLaughlin, der einzige der drei prominenten IndyCar-Rookies 2021, der die gesamte Saison bestreitet, hat sein Ovaldebüt am vergangenen Samstag in Fort Worth sensationell auf dem zweiten Platz beendet. Damit wandelt der dreimalige und amtierende Supercars-Champion auf den Spuren von Nigel Mansell und Sebastien Bourdais.

Mansell hat sein Ovaldebüt einst auf dem drittem Platz beendet. Es war das Indy 500 des Jahres 1993, was für den Briten das erste tatsächliche Rennen im Oval war. Bei seinem eigentlich geplanten Ovaldebüt (Phoenix) war Mansell im Training schwer gecrasht und hatte auf das Rennen verzichten müssen. Dennoch wurde Mansell in jener Saison als Rookie direkt CART-Champion.

Bourdais war zehn Jahre nach Mansell bei seinem Ovaldebüt sogar direkt siegreich. Im Falle des Franzosen war es das CART-Rennen im Jahr 2003 auf dem EuroSpeedway Lausitz, dem Oval des Lausitzrings. Beginnend mit der darauffolgenden Saison hat es Bourdais auf vier Titel in Folge (2004 bis 2007) gebracht.

Scott McLaughlin

Bei Penske fährt McLaughlin mit der #3, die jahrzehntelang Helio Castroneves fuhr Zoom

Bei ihrem jeweils zweiten Ovalrennen kamen Mansell auf P1 (Milwaukee 1993) und Bourdais auf P9 (Milwaukee 2003) ins Ziel. McLaughlin beendete sein zweites Ovalrennen am Sonntag in Fort Worth auf P8. Nach vier Saisonrennen liegt McLaughlin in der aktuellen IndyCar-Gesamtwertung 2021 in den Top 10 - punktgleich mit seinem routinierten Penske-Teamkollegen Will Power.

Bourdais beim Texas-Doppel doppelt umgedreht (3. Mai)

Alexander Rossi, Pietro Fittipaldi, Ed Jones, Conor Daly, Sebastien Bourdais, Ed Carpenter

Sebastien Bourdais (re.) wurde in beiden Texas-Rennen unglücklich abgeschossen Zoom

Für Sebastien Bourdais hat sich der Double-Header der IndyCar-Serie auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth überhaupt nicht gelohnt. Sowohl in Rennen 1 am Samstag als auch in Rennen 2 am Sonntag wurde der Franzose am Steuer seines schwarzen Foyt-Chevrolet mit der Startnummer 14 unschuldiges Opfer von Auffahrunfällen.

In Rennen 1 war es Josef Newgarden, der in den Top 5 liegend auf Bourdais auffuhr, als dieser genau wie sein Vordermann Colton Herta und auch Newgarden selbst die Anfahrt zu einem routinemäßigen Boxenstopp unter Grün einleiteten. "Colton verzögerte stark. Er war an dieser Stelle [in Turn 2] schon im dritten anstatt noch im vierten Gang. Damit löste er eine Kettenreaktion aus. Josef hat sich offensichtlich verschätzt und ist mir ins Heck gefahren. Mann Mann Mann, Colton macht einfach langsamer und Josef rauscht mir hinten rein", ärgerte sich Bourdais am Samstag.

Am Sonntag war es Pietro Fittipaldi, der direkt beim Start auf Bourdais auffuhr. Was folgte, war der Massencrash, in dem sich Conor Daly überschlagen hat. Abermals unschuldig aus dem Rennen gerissen, äußerte sich Bourdais entsprechend bedient: "Pietro hat sich entschuldigt, dass er mir hinten drauf gefahren ist. Ich weiß nicht, was vorne los war. Jedenfalls war es das Gleiche wie gestern. Wenn vor dir jemand langsamer wird, solltest du dein Auto unter Kontrolle haben und ebenfalls verzögern. An zwei Tagen hintereinander wurde ich abgeschossen. Das waren zwei teure Tage für A.J. Foyt Racing. Ich bin alles andere als beeindruckt."

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8. Mai

1. Freies Training Sa 08:00 Uhr
2. Freies Training Sa 10:15 Uhr
Qualifying Sa 12:00 Uhr
Rennen Sa 15:30 Uhr
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