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  • 17.03.2022 · 11:12

  • von Tobias Ebner, Co-Autor: David Malsher-Lopez

Formel-1-Deal mit Colton Herta: Patricio O'Ward vor McLaren-Abschied?

Patricio O'Ward ist seit zwei Jahren fester Bestandteil von McLaren in der IndyCar-Serie, doch die Wege könnten sich bald trennen ...

(Motorsport-Total.com) - McLaren sorgte in der vergangenen Woche für Aufsehen, als man IndyCar-Star Colton Herta für ein Formel-1-Testprogramm 2022 verpflichtete. Dabei hat man bereits einen aufstrebenden Fahrer aus der US-Formelserie in den eigenen Reihen, nämlich Patricio O'Ward.

Patricio O'Ward

Kehrt Patricio O'Ward McLaren mittelfristig den Rücken? Zoom

Ein Schritt, der den Mexikaner nachdenklich werden lässt. Im Gespräch mit der internationalen Edition von 'Motorsport.com' vermeidet O'Ward jedenfalls ein langfristiges Bekenntnis zu McLaren. "Meine Gruppe von Leuten ist gerade dabei, herauszufinden, wie meine Zukunft aussehen wird", sagt der Gesamtdritte der IndyCar-Saison 2021.

"Ich denke, wir müssen alle abwarten und sehen, wie die Antwort ausfällt, um ehrlich zu sein. Ich möchte euch nicht anlügen. Wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln." O'Ward konzentriert sich eigenen Angaben zufolge aktuell auf die begonnene Saison in der US-Formelserie, die mit einem zwölften Platz in St. Petersburg (Florida) ernüchternd startete.

Dennoch gibt er zu, dass er langfristig ein Auge auf die Formel 1 geworfen hat. "Ich denke, das ist kein Geheimnis, oder? Die Leidenschaft, die ich für den Motorsport hege, hat mit der Formel 1 begonnen", stellt O'Ward klar. "Natürlich wäre ich daran interessiert, in der Formel 1 zu fahren. Aber nur, wenn sich die richtige Gelegenheit ergibt."

Pato O'Ward: Im Moment in IndyCar am besten aufgehoben

F1-Luft durfte O'Ward bereits im Dezember schnuppern. Damals nahm er für McLaren am Young-Driver-Test teil - ein Geschenk von McLaren-CEO Zak Brown für O'Wards ersten IndyCar-Rennsieg in Fort Worth (Texas). Danach zeigte sich O'Ward von der Königsklasse begeistert.


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Der Mexikaner ist sich allerdings bewusst, dass für einen Wechsel in die Formel 1 auch hinter den Kulissen alles passen muss: "Ich kann viele Dinge nicht wirklich kontrollieren. Was ich kontrollieren kann, ist zu versuchen, mich an einem Ort zu positionieren, an dem ich eine Zukunft sehe. An einem Ort, an dem ich die besten Chancen habe, sei es in IndyCar oder in der Formel 1. Im Moment bin ich ehrlich gesagt in der IndyCar am besten aufgehoben."

Im US-Formelsport hat er noch eine Rechnung offen. 2021 kämpfte O'Ward bis zum Schluss um den Titel, ins Finale in Long Beach ging er als Gesamtzweiter. Doch ein früher Ausfall begrub sämtliche Meisterschaftshoffnungen. In diesem Jahr soll der ganz große Wurf gelingen, was ganz nebenbei auch für die IndyCar-Serie selbst großartige Neuigkeiten wären.

"Ich liebe IndyCar. Ich denke, die Serie ist auf dem Vormarsch. Ich denke, sie wird immer größer und größer werden. Meine Aufgabe ist es, dazu beizutragen, dass sie größer wird, insbesondere auf dem lateinamerikanischen Markt", betont O'Ward. "Ich denke, wir haben bisher gute Arbeit geleistet, aber ich glaube, IndyCar kann noch viel stärker wachsen."

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