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Double-Header IndyCar/NASCAR: Chance für Richmond?

NASCAR-Präsident Steve Phelps lobt Roger Penske für dessen unternehmerisches Geschick und sinniert über Idee eines gemeinsamen Rennwochenendes mit IndyCar

(Motorsport-Total.com) - Seitdem Roger Penske über Penske Entertainment Corporation, eines seiner Unternehmen, die Besitzrechte am Indianapolis Motor Speedway und an der IndyCar-Serie erworben hat, ist die Idee eines gemeinsamen Rennwochenendes der IndyCar-Serie und der NASCAR eines der zentralen Zukunftsthemen.

Richmond Raceway

Richmond Raceway: 2020 nach elf Jahren Pause wieder im IndyCar-Kalender Zoom

Der Rennkalender der höchsten NASCAR-Liga umfasst seit knapp zwei Jahrzehnten jährlich 36 Rennen. Für die jeweils darauffolgende Saison wird der Kalender seit einigen Jahren regelmäßig im Frühjahr bekanntgegeben. Interessant dabei: Ende 2020 laufen die Verträge mit den 23 Rennstrecken im aktuellen NASCAR Cup-Kalender aus.

Die meisten dieser Strecken werden aber schon deshalb auch 2021 im Kalender auftauchen, weil sie entweder zum neuen Zusammenschluss aus ISC und NASCAR oder aber zum neuen Zusammenschluss aus SMI und Sonic Financial gehören.


Fotostrecke: Top 10: Die schnellsten NASCAR-Strecken

Mit dem Kalender für die NASCAR Cup-Saison 2021 ist im Frühjahr 2020 zu rechnen. Phelps gibt einen Einblick, nach welchen Kriterien zusammengestellt wird: "Wir schauen uns drei Dinge an: Wo ist mit dem besten Racing zu rechnen? Wo werden wir volle Tribünen haben? Und gibt es neue Märkte, die wir erschließen können?"

Und so stellt der NASCAR-Präsident unmissverständlich klar, was der Grundgedanke bei der Kalenderplanung ist: "Unterm Strich machen wir das für die Fans. Wir müssen sicherstellen, dass wir überzeugendes Racing und volle Tribünen haben."

Drei Strecken im aktuellen Kalender der höchsten NASCAR-Liga gehören weder ISC/NASCAR noch SMI/Sonic. Es sind Dover, Pocono und nicht zuletzt Indianapolis, wo neuerdings Roger Penske die Fäden zieht. Erhöht die Tatsache, dass Penske der Idee eines Double-Headers IndyCar/NASCAR alles andere als abgeneigt ist, die Chancen, dass es tatsächlich zu einem solchen kommt?


Fotostrecke: Top 10: Die schnellsten IndyCar-Strecken

Penske selbst hatte vor wenigen Tagen anlässlich des Kaufs der IndyCar-Serie und des Indianapolis Motor Speedway zur Idee eines möglichen Double-Headers IndyCar/NASCAR gesagt: "Wir werden uns das anschauen. Ich würde nicht sagen, dass das ausgeschlossen ist." Zudem stellte er klar: "Wir müssen ein paar Ideen, die wir haben, in die Tat umsetzen. Ich bin bereit, ein Risiko einzugehen."

Roger Penske

Roger Penske hat nun am Indianapolis Motor Speedway das Sagen Zoom

Ein möglicher Double-Header IndyCar/NASCAR muss aber nicht zwangsläufig in Indianapolis über die Bühne gehen. In Form des Richmond Raceway kommt 2020 nach elf Jahren Pause eine Strecke in den IndyCar-Kalender zurück, die sich im Besitz von ISC/NASCAR befindet und daher auch fester Bestandteil des NASCAR-Kalenders ist.

Wäre das 0,75-Meilen-Oval ein möglicher Austragungsort für einen Double-Header beider Rennserien? "Ich bin mir nicht sicher, aber das ist natürlich etwas, das wir erkunden werden", so Phelps noch abwartend.

Steve Phelps

NASCAR-Präsident Steve Phelps zählt auf Roger Penske und dessen Geschick Zoom

Allerdings streut Phelps Penske schon mal Rosen, indem er anführt: "Roger Penske ist ein phänomenaler Geschäftsmann. Alles, was er anfasst, scheint zu funktionieren, sei es auf oder neben der Rennstrecke. Er ist ein Mann, der sein Wort hält."

"Ob ich glaube, dass er auf die gute Arbeit von Doug Boles und Mark Miles noch einen draufsetzen wird? Absolut. Ich gehe davon aus, dass er seine Investitionen etwas anders anlegen wird, weil er Dinge einfach anders angeht. Ich rechne jedenfalls fest mit einer Verbesserung", so der NASCAR-Präsident.

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