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Dixon und Power einig: Indianapolis-Doppel im Mai ist IndyCar-Kult

Scott Dixon und Will Power finden großen Gefallen an der Kombination aus Grand Prix von Indianapolis und Indy 500 innerhalb weniger Tage

(Motorsport-Total.com) - Viele Jahrzehnte lang war das seit 1911 ausgetragene Indy 500 das einzige Rennen, das im Monat Mai auf dem Indianapolis Motor Speedway über die Bühne ging. Seit 2014 aber geht dem traditionellen IndyCar-Saisonhöhepunkt ein weiteres Indianapolis-Rennen voraus - der Grand Prix von Indianapolis auf dem Infield-Kurs des altehrwürdigen 2,5-Meilen-Ovals. Dieser fand am Samstag zum sechsten Mal statt und wurde bei regnerischen Bedingungen von Simon Pagenaud gewonnen.

Scott Dixon, Will Power

Grand Prix von Indianapolis 2018: Scott Dixon gratuliert Will Power zum Sieg Zoom

Im vergangenen Jahr siegte Will Power beim Grand Prix von Indianapolis, Scott Dixon wurde Zweiter. Wenige Tage später siegte Power zudem erstmals beim Indy 500. Dixon, der das größte IndyCar-Rennen bereits zehn Jahre zuvor gewonnen hatte, wurde Dritter. Neben ihren Indianapolis-Erfolgen haben Power und Dixon auch den IndyCar-Titel gewonnen, wobei Dixon mit 5:1 in diesem Duell klar die Oberhand hat.

Am mittlerweile im sechsten Jahr bestehenden Doppel aus Grand Prix von Indianapolis und Indy 500 finden Dixon und Power nicht nur großen Gefallen. Sie sind sich einig, dass der Monat Mai gerade deshalb die Vielseitigkeit der IndyCar-Serie hervorragend zur Geltung kommen lässt.

Start zum Indy 500 2018

Indy 500: Auch mit Indianapolis-Grand-Prix der klare Höhepunkt im Monat Mai Zoom

"Es ist ein großartiger Monat, der richtig Spaß macht. Er zeigt, worum es bei IndyCar geht", so Power, um zu präzisieren: "Man muss sowohl auf Rundkursen als auch auf Ovalen stark sein. Der Rundkurs hier ist fantastisch für die Fans, weil es viele gute Sichtmöglichkeiten gibt." Dass beim Rundkurs-Rennen traditionell nur ein Bruchteil der Zuschauerzahl vom Indy 500 vor Ort ist, steht freilich auf einem anderen Blatt.

Doch auf Dixon findet mit Blick auf den Grand Prix von Indianapolis: "Es ist eine nette Art, den Monat Mai einzuläuten. Das gilt auch für die Leute vor Ort. Für rund 100 Jahre hatte man wohl geglaubt, dass wir nur links herum fahren können. Toll, dass es inzwischen diese Mischung gibt."

Nadelöhr Kurve 1 des Rundkurses

Was das Layout des Rundkurses betrifft, erkennen Dixon und Power Parallelen zu Cleveland. Insbesondere Kurve 1 erinnert sowohl den Neuseeländer als auch den Australier an Kurve 1 des seit 2008 nicht mehr befahrenen Flugplatzkurses.

Start zum Grand Prix von Indianapolis 2019: Felix Rosenqvist führt

Kurve 1 beim Indianapolis-Grand-Prix 2019: Rosenqvist führt, für Veach wird es zu eng Zoom

"Kurve 1 ist hier vor allem in der ersten Runde zwar ein bisschen einfacher zu bewältigen, weil es bessere Referenzpunkte gibt. Aber trotzdem fächert das Feld jedes Mal in mehreren Spuren auf und man hofft einfach, irgendwie durch die Kurve zu kommen", so Dixon.

Power stimmt zu: "Man fährt lange Zeit zu viert nebeneinander, weil die Gerade so lang ist. Als erste Kurve im Rennen ist es definitiv eine Herausforderung und mit Ausnahme des Polesetters macht sich jeder Sorgen, heil durchzukommen. Normalerweise gibt es immer irgendjemanden, der dir hinten rein fährt."

Von einem Demolition-Derby will Power aber nichts wissen: "Der fahrerische Standard in der IndyCar-Serie ist mittlerweile sehr hoch. Es gibt einfach keine langsamen Piloten. Wenn du dich nur ein kleines bisschen vertust, startest du direkt von ziemlich weit hinten. Und dann bist du im Chaos der ersten Kurve mittendrin."

Mahnmal Kurve 1 des Ovals

Auch bei der insgesamt sechsten Auflage des Grand Prix von Indianapolis, die am vergangenen Samstag über die Bühne ging, kamen nicht alle heil durch Kurve 1. Nach mehreren kleineren Berührungen im Feld rodelte Andretti-Pilot Zach Veach durch das Kiesbett.

Stan Fox

Stan Fox: Startcrash in Indy 1995 überlebt, fünf Jahre später auf der Straße tot Zoom

Beim Indy 500 freilich, das in entgegengesetzter Fahrtrichtung zum Grand Prix von Indianapolis gefahren wird, sollten Zwischenfälle in Kurve 1 tunlichst vermieden werden. Dass auch das nicht immer gelingt, zeigte allen voran der schwere Startcrash des Jahres 1995, bei dem Stan Fox wie durch ein Wunder mit dem Leben davonkam.

Fox' Rennfahrerkarriere war aufgrund seiner in Indianapolis erlittenen Kopfverletzungen beendet. Am Leben ist er aber nicht mehr. Im Jahr 2000 verunglückte der US-Amerikaner bei einem Verkehrsunfall in Neuseeland tödlich.

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