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Ab der Saison 2023: IndyCar setzt auf einhundert Prozent erneuerbaren Sprit

Die IndyCar-Serie setzt aber der Saison 2023 auf einhundert Prozent nachhaltiges Benzin aus dem Hause Shell - Auch Schmiermittel werden CO2-neutral

(Motorsport-Total.com) - IndyCar hat die Weichen für eine Zukunft mit Verbrennungsmotoren gestellt: Die Serie, die im Jahr 2024 einen Hybridmotor einführen wird, setzt bereits ab der Saison 2023 auf einen einhundert Prozent erneuerbaren Rennsprit des Mineralölkonzerns Shell. Ziel ist es, den CO2-Fußabdruck der Serie langfristig massiv zu reduzieren.

Die IndyCar-Boliden nach dem Start

IndyCar wird in der Saison 2023 einen erneuerbaren Sprit einsetzen Zoom

"Die Kraftstoff-, Schmierstoff- und Energielösungen, die wir im Rahmen unserer strategischen Partnerschaft mit IndyCar und Roger Penske entwickelt haben, können letztlich dazu beitragen, die Verringerung der Kohlenstoff-Emissionen im Verkehr in vielen Bereichen der Wirtschaft zu beschleunigen", sagt Carlos Maurer, der als Vizepräsident bei Shell für die Reduktion von Kohlenstoff-Emissionen zuständig ist.

"Die technischen Allianzen von Shell im Motorsport auf der ganzen Welt bieten ein Testfeld für Kraftstoff- und Schmierstofftechnologien und -produkte unter anspruchsvollen Bedingungen", stellt der Shell-Funktionär klar. Shell wird nicht nur Benzin, sondern auch CO2-neutrale Schmiermittel und Motoröle für die IndyCar-Serie liefern.

Der neue Sprit besteht aus einer Mischung von Ethanol der zweiten Generation, das aus Zuckerrohrabfällen gewonnen wird, und anderen Biokraftstoffen. So wird ein Rennsprit geschaffen, der zu einhundert Prozent aus Rohstoffen besteht, die nach den geltenden Vorschriften als "erneuerbar" eingestuft werden.


#ThinkingForward-Interview mit Mark Miles

Das komplette Gespräch mit IndyCar-Geschäftsführer Mark Miles im Rahmen unserer Interviewreihe #thinkingforward. Weitere Formelsport-Videos

Die IndyCar-Serie ist damit die erste Rennserie in den Vereinigten Staaten von Amerika, die einen zu einhundert Prozent nachhaltigen Sprit einsetzen wird. Ziel ist es, bis zu 60 Prozent CO2-Maßnahmen einzusparen. Eigentlich war es geplant, auch schon 2023 die Hybrideinheiten und den neuen Verbrennungsmotor einzuführen, jedoch wurde der neue Antrieb auf die Saison 2024 verschoben.

"Der Motorsport stand schon immer an der Spitze von Innovation und Technologie, und heute setzt IndyCar diese Tradition auf eine sehr wichtige uWeise fort", sagt Penske-Präsident und -Geschäftführer Mark Miles. "Wir sind stolz darauf, ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und CO2-Neutralität zu werden. Wir arbeiten darauf hin, die erste US-Motorsportserie zu werden, die mit erneuerbarem Kraftstoff fährt."

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