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  • 07.05.2014 · 13:58

Zandvoort: Heimspiel für die schnellen Niederländer

Beim ADAC GT Masters in Zandvoort sind in diesem Jahr gleich vier Niederländer am Start - Bleekemolen und Co. wollen von ihrer Streckenkenntnis profitieren

(Motorsport-Total.com) - Während das ADAC GT Masters dem Comeback in Zandvoort entgegenfiebert, freuen sich vier Lokalmatadore auf ihr Heimspiel. So wollen Ex-DTM-Pilot Jeroen Bleekemolen, Porsche-Ass Jaap van Lagen, Ex-GT-Masters-Champion Peter Kox und Gentlemen-Pilot Wolf Nathan ihren Heimvorteil in ein gutes Ergebnis ummünzen. Die beiden Läufe auf der ehemaligen Formel-1-Strecke in den Nordseedünen (Samstag und Sonntag jeweils ab 11:45 Uhr live auf 'Kabel Eins') sind allerdings nicht nur Heimrennen, sondern auch eine Frage der Prestige für die schnellsten Niederländer.

Zandvoort Grid

In Zandvoort streiten sich diesmal vier Lokalmatadore um die Spitzenpositionen Zoom

"Es wird spannend zu sehen, wer in Zandvoort das schnellste Auto hat", sagt van Lagen, der sich seinen Porsche 911 mit Carrera-Cup-Champion Kevin Estre teilt. "Ich denke aber, dass Jeroen Bleekemolen und ich über unsere Streckenkenntnis einen Vorteil haben. Die Strecke ist sehr technisch, hat viele Bodenwellen und man muss exakt wissen, welche Linie man fahren muss. Ich habe in Zandvoort zehn Jahre als Instruktor gearbeitet, und Jeroen kennt die Strecke sogar noch länger. In Zandvoort kann uns niemand etwas vormachen."

Zandvoort ist jedoch nicht nur für die Fahrer eine Herausforderung, sondern auch für die Reifen. Das weiß auch van Lagen: "Für die Reifen ist die Strecke sehr schwer, denn der Asphalt ist sehr rau und beansprucht die Reifen ziemlich stark." Teamkollege von van Lagen im Porsche-Team von Christian Schütz ist Wolf Nathan, der mit dem Griechen Anton Wossos in Zandvoort in sein zweites GT-Masters-Wochenende startet. Beim Saisonstart in Oschersleben fuhr Nathan auf das Podium der Gentlemen-Wertung, das will der Porsche-Pilot beim Heimrennen wiederholen.

"Es gibt keinen Kurs, den ich besser kenne, und es gibt keinen Fahrer, der dort mehr Runden gefahren ist als ich." Jeroen Bleekemolen

Vom flachen Lamborghini in den muskulösen Chevrolet Camaro wechselt Peter Kox für sein Heimrennen. Das Muscle-Car teilt er sich mit Albert von Thurn und Taxis aus Regensburg. Gemeinsam wollen die beiden ADAC-GT-Masters-Champions von 2010 die Dünen mit dem US-Boliden zum Beben bringen und die erste Top-10-Platzierung des Camaro in der Serie einfahren.


GT-Masters in Oschersleben

Auf einen US-Sportwagen setzt auch Bleekemolen, der eine Corvette fährt und unweit der Rennstrecke aufgewachsen ist. "Es gibt keinen Kurs, den ich besser kenne, und es gibt keinen Fahrer, der dort mehr Runden gefahren ist als ich", sagt er selbstbewusst. "Ich bin dort immer gut unterwegs gewesen und eigentlich noch nie ein schlechtes Rennen gefahren. Ich kann sehr von der Streckenkenntnis profitieren und auch für unsere Corvette sollte der Circuit Park Zandvoort nicht schlecht sein. Ich erwarte von dem Wochenende schon recht viel", so Bleekemolen.

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