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Warum die FCY im ADAC GT Masters nicht schon am Samstag debütiert hat

Ein Audi im Kies, trotzdem keine Full Course Yellow: Rennleiter Sven Stoppe erklärt die Unterschiede zwischen den Situationen am Samstag und Sonntag

(Motorsport-Total.com) - Die Full Course Yellow (FCY) erlebte in Oschersleben ihr Debüt im ADAC GT Masters im Sonntagsrennen. Doch warum erfolgte der erste Einsatz der Neutralisation nicht schon am Samstag, als Elia Erhart in der Zieleingangskurve im Kies steckte?

Streckenposten, Sportwart, FCY, Full-Course-Yellow, Gelbe Flagge

Die Full Course Yellow wurde nun auch im ADAC GT Masters eingeführt Zoom

Sven Stoppe, der als Rennleiter seinerseits seine Premiere im ADAC GT Masters feierte, erklärt gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Der Audi stand [am Samstag] weit weg von der Strecke im Kiesbett und der Fahrer war bereits ausgestiegen. Wir hatten außerdem trockene Bedingungen. Daher habe ich die Situation so eingeschätzt, dass wir das unter lokal Gelb abhandeln können, ohne das Rennen zu verzerren."

Am Sonntag sei die Situation hingegen eine ganz andere gewesen. "Da standen zwei Fahrzeuge ganz nah am Streckenrand an einer relativ gefährlichen Stelle am Streckenrand. Und das bei noch feuchten Bedingungen. Da gab es keine Alternative zur Full Course Yellow."


Fotos: ADAC GT Masters: Oschersleben 2021


Damit wurden zwei Fahrzeuge hart getroffen: Der Phoenix-Audi #4 (Niederhauser/Owega) und der Grasser-Lamborghini #82 (Schothorst/Zimmermann) kamen vor Beginn der FCY rein und verloren anschließend natürlich jede Chance.

Costa untröstlich nach Kollision mit Buhk

Das sorgte bei viel Frust. Grasser erlebte am Sonntag sogar mit allen vier Fahrzeugen einen Tag zum Vergessen. Drei von vier Fahrzeugen wurden in Kollisionen verwickelt, darunter auch diejenige, die letztlich die FCY auslöste. Das vierte wurde durch die FCY getroffen.


ADAC GT Masters: Best of Oschersleben 2021

Die besten Szenen von den beiden Rennen aus Oschersleben, dem Saisonauftakt zum ADAC GT Masters 2021

Jene Kollision, die zur FCY führte, löste Albert Costa mit einer missglückten Attacke auf Maximilian Buhk aus. Der Spanier war am Boden zerstört und trat einen Gang nach Canossa an. "Mir fehlen die Worte. Ich habe zu viel riskiert. Es tut mir so leid für Maxi und 'Lello'. Und natürlich auch für Mirko [Bortolotti] und mein Team."

"Wenn man um die Meisterschaft kämpft, darf man ein Wochenende nicht auf diese Art und Weise beenden. Ich hätte zwei oder drei Kurven warten sollen. Er sagte mir, dass er zu dem Zeitpunkt keine Pace hatte", sagt Costa gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Der Grasser-Lamborghini #63 (Bortolotti/Costa) wird beim nächsten Rennen um drei Startplätze nach hinten versetzt.

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