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  • 16.05.2011 · 13:40

Reifenpoker macht sich für Stuck³ bezahlt

Beim zweiten Lauf des ADAC GT-Masters auf dem Sachsenring setzten die Brüder Johannes und Ferdinand Stuck auf Slicks - Der Poker ging auf

(Motorsport-Total.com) - Nach einem durchwachsenen Qualifying am Freitag konnten die Brüder Ferdinand und Johannes Stuck am zweiten Rennwochenende der ADAC GT-Masters am Sachsenring doch noch Punkten. Mit den Fängen sieben und fünf waren sie am Sonntagabend mehr als zufrieden. Von Startplatz elf startete Ferdinand Stuck ins erste Rennen und musste wegen eines Startunfalls gleich mehrere Runden hinter dem Safety-Car abwarten.

Stuck

Ferdinand und Johannes Stuck setzten im zweiten Rennen auf Slicks

Ab diesem Zeitpunkt traten Motoraussetzer auf, die es den Brüdern schwer machten, weiter nach vorne zu kommen. Ferdinand übergab auf Position zehn liegen den Euromaster Lamborghini Gallardo an Johannes, der sich noch auf den siebten Rang vorarbeiten konnte. Am Sonntag stellte das Wetter die Brüder vor die Frage: Regenreifen oder Slicks? Kurz vor dem Start des Rennens hatte der Himmel die Schleusen geöffnet.

Trotzdem setzten Johannes und Ferdinand Stuck auf die profillosen Slicks. Die richtige Entscheidung! Der Regen hörte nach wenigen Runden auf und die Strecke trocknete Stück für Stück ab. Johannes fuhr den Start und - kaum griffen die Slicks - holte er Position um Position auf. So übernahm Ferdinand das Fahrzeug auf Platz sechs und konnte in den folgenden Runden noch einen weiteren Platz gutmachen. In der Gesamtwertung liegen die Stuck-Brüder nun auf Rang drei.

"Das erste Rennen war wegen der Motoraussetzer sehr hart", sagt Johannes. "Vor allem in den Zweikämpfen hatte ich immer wieder Probleme. Am Sonntag haben wir mit den Slicks die richtige Entscheidung getroffen. Als ich den Lamborghini an Ferdi übergeben habe, sagte ich ihm, dass die Strecke zu 100 Prozent trocken sei - sie war es aber nur zu 95 Prozent. Er war dann auch richtig schnell unterwegs. Nach unseren Ergebnissen in den Qualifyings hätten wir mit diesem Resultat nicht gerechnet."

Bruder Ferdinand ist ebenfalls mit den Ergebnissen zufrieden. "Gegen Ende des zweiten Rennens hatten die Reifen stark nachgelassen und dann fing es kurz vor Schluss wieder an zu tröpfeln. Ich habe dann an der Box angefragt, wie wir liegen. Mein Vorsprung betrug acht Sekunden bei drei Minuten Restrenndauer. Da bin ich kein Risiko mehr eingegangen."

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