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Notizen vom ADAC GT Masters am Red Bull Ring 2022

Superschnelle Rennen, ein rundes Jubiläum und ein Foto mit drei GT-Klassen: Notizen vom zweiten Rennwochenende des ADAC GT Masters 2022

(Motorsport-Total.com) - Die beiden Rennen auf dem Red Bull Ring liefen ohne SC-Phasen oder Full-Course-Yellow ab. Dadurch sortierten sich die beiden Läufe mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 169,5 (R1) und 169,4 km/h (R2) auf den Plätzen zwei und drei der schnellsten Rennen des ADAC GT Masters der Geschichte ein.

Ein Bild mit Seltenheitswert: GT2-, GT3- und GT4-Fahrzeuge vereint auf einem Gruppenfoto

Ein Bild mit Seltenheitswert: GT2-, GT3- und GT4-Fahrzeuge vereint auf einem Gruppenfoto Zoom

- Der Rekord wurde ebenfalls in Spielberg aufgestellt: Christian Engelhart und Rolf Ineichen kamen bei ihrem Sonntagssieg am 11. Juni 2017 auf einen Schnitt von 170,9 km/h im Grasser-Lamborghini. Sie waren damals 30,325 Sekunden schneller als Ben Green und Niklas Krütten im ersten Rennen. Da es im ersten Rennen damals eine SC-Phase gab, war das 2022er-Wochenende über beide Läufe hinweg gesehen das Schnellste der Geschichte in der Deutschen GT-Meisterschaft.

- Schubert Motorsport hat mit dem Doppelschlag das Grasser-Team in der ewigen Bestenliste des ADAC GT Masters hinter sich gelassen. Mit den Siegen Nummer zwölf und 13 übersprang die BMW-Mannschaft das österreichische Team ausgerechnet in deren Heimat.


Fotos: ADAC GT Masters: Spielberg 2022


- Es waren die Siege Nummer fünf und sechs für BMW im ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring. Das Siegen hat man erst 2019 auf dieser Strecke gelernt. Alle fünf Siege kamen also in einem Fenster von drei Jahren zusammen. Nachdem BMW mit dem Z4 GT3 auf Hochgeschwindigkeitsstrecken meist chancenlos war, hat man mittlerweile einen kompletten Wandel hingelegt und das Topspeedauto schlechthin im GT3-Sport.

- Auch 2022 änderte sich eine Statistik nicht: Audi und Mercedes-AMG haben noch nie im ADAC GT Masters in Spielberg gewinnen können.

- Die Ergebnisse sind wie schon nach Oschersleben provisorisch, da erneut Reifen- und Benzinproben mitgenommen wurden. Nach dem Saisonauftakt hatte es ein böses Erwachen bei Allied-Racing gegeben.

Christopher Haase bestritt am Samstag 150. Rennen im ADAC GT Masters

Christopher Haase bestritt am Samstag 150. Rennen im ADAC GT Masters Zoom

- Christopher Haase feierte in Spielberg ein besonderes Jubiläum. Der Routinier vom Team Land-Motorsport bestritt am Samstag auf dem Red Bull Ring im Audi R8 LMS GT3 Evo II #28 sein 150. Rennen im ADAC GT Masters. Haase war schon beim Debüt der GT-Serie im Jahr 2007 dabei und trug sich als erster Champion in die Siegerliste ein.

- Im Jubiläumsrennen konnte Haase keine Akzente setzen, aber das nahm der Audi-Pilot gelassen. "Ich habe mir den Ausgang meines 150. Rennens etwas anders vorgestellt, aber das ist in einem solchen Augenblick nicht so wichtig. Ich bin einfach nur stolz, so viele Rennen im ADAC GT Masters bestritten zu haben und hoffe, es kommen noch etliche dazu", sagt der 34-Jährige.

- Die BoP-Änderung am Freitagabend wurde auf Basis eines BoP-Tests am Donnerstag vorgenommen. Eine der drei Sitzungen wurde für BoP-Zwecke genutzt. Claude Surmont, das "Mastermind" der SRO für die BoP, war über das Wochenende vor Ort und hat diese Änderung nach den Daten vom Donnerstag und Freitag veranlasst. Nach dem Reglement des ADAC GT Masters darf die BoP innerhalb eines Rennwochenendes bei den ersten beiden Veranstaltung angepasst werden, bei den weiteren Veranstaltungen nicht mehr.

- Im zweiten Rennen musste Jannes Fittje zweimal durch die Strafrunde. Der Madpanda-Pilot war beim Start zu früh aus der Formation ausgeschert. Beim ersten Mal nahm er die Penalty-Lap nicht korrekt und musste daher ein zweites Mal hindurch.


ADAC GT Masters Red Bull Ring 2022: Highlights R1

Die besten Szenen aus dem Samstagsrennen in Spielberg, der zweiten Saisonstation des ADAC GT Masters 2022

- Eine ganze Reihe von Verwarnungen sorgte dafür, dass die "Bad Boy"-Liste des ADAC GT Masters reichlich angewachsen ist. Neben den Fahrern, die für exzessives Überfahren der Tracklimits am Freitag verwarnt wurden, gab es noch mehrere Male die schwarz-weiße Flagge am Wochenende. Bei drei Verwarnungen gibt es eine Strafversetzung in der Startaufstellung.

- Betroffen waren Ayhancan Güven, Mattia Drudi und Norbert Siedler (Abdrängen), Frank Bird, Jack Aitken, Nick Catsburg, Maximilian Paul und Franck Perera (Tracklimits) sowie Jan Marschalkowski und Dennis Lind (Berührungen). Die Sportkommissare erteilten Verwarnungen an Christopher Mies und Mick Wishofer wegen zu harter Gangart im Zweikampf. Eine Verwarnung gegen Jonathan Aberdein wegen zu schnellen Fahrens unter FCY im FT2 wurde nach genauem Hinsehen aufgehoben.

- Stefan Pierer, Vorstandsvorsitzender von KTM, besuchte den Red Bull Ring in Begleitung seines Sportchefs Pit Beirer. Pierer übergab Pokale bei der Siegerehrung des ADAC GT Masters und verfolgte zusammen mit Pit Beirer ihre Rennfahrzeuge in der ADAC GT4 Germany und der GT2 European Series. In Letzterer startet auch KTM-Vorstand Hubert Trunkenpolz, der am Red Bull Ring seinen 60. Geburtstag feierte.


ADAC GT Masters Red Bull Ring 2022: Highlights R2

Die besten Szenen aus dem Sonntagsrennen am Red Bull Ring in Spielberg, der zweiten Saisonstation des ADAC GT Masters 2022

- BWT lud mehr als 2000 Gäste zum Rennwochenende an den Red Bull Ring ein. Die Gäste wurden im Eventzelt rundum versorgt und erlebten auf einer eigenen Tribüne drei Tage Motorsport hautnah. Sie konnten sich vor Ort auch von der Initiative "Bottle Free Zone" überzeugen. Diese sorgt bei jeder Veranstaltung des ADAC GT Masters dafür, dass die Zuschauer, Fahrer und Teams auf Einwegflaschen verzichten können, um die Umwelt zu schonen.

- ADAC-Motorsportchef Thomas Voss ehrte in Spielberg den Sieger der ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnBW mobility+, Christopher Högfeldt. Der Schwede entschied das Herzschlagfinale mit nur einem Punkt Vorsprung für sich und löste damit Moritz Löhner als Meister ab, der zuvor dreimal hintereinander den Titel geholt hatte.

- Am Donnerstagabend ließen die Teams vom ADAC GT Masters, der ADAC GT4 Germany und der GT2 European Series ihre Muskeln spielen. Zum gemeinsamen Gruppenfoto der GT2-, GT3- und GT4-Boliden mussten mehr als 60 Fahrzeuge in die rechte Position gebracht werden. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn es entstand ein Foto mit Seltenheitswert.

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