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GT3-Kracher: Emil Frey Racing wechselt zu Ferrari

Emil Frey Racing kehrt Lamborghini den Rücken und geht 2023 mit Ferrari an den Start - Ferrari ersetzt damit das zu Lambo abgewanderte Iron-Lynx-Team

(Motorsport-Total.com) - Markenwechsel bei Emil Frey Racing: Pünktlich zum Modellwechsel auf den Ferrari 296 GT3 wechselt das Schweizer Team auf die Marke Ferrari. Eine Rennserie hat das Team, das 2022 im ADAC GT Masters mehrere Laufsiege und den Teamtitel geholt hat, noch nicht benannt.

Damit gibt es ein Bäumchen-wechsle-dich-Spiel mit Iron Lynx: Das Team von Andrea Piccini hat im Winter einen spektakulären Wechsel von Ferrari auf Lamborghini vollzogen. Emil Frey Racing geht nun den genau umgekehrten Schritt.

Es handelt sich um einen großen Umbruch im Team, das bis zuletzt mit mehreren Lamborghini-Werksfahrern zusammengearbeitet hat. Vier Jahre lang setzte die Mannschaft aus Safenwil den Lamborghini Huracan GT3 Evo ein. Zuletzt gewann Emil Frey Racing die Teamwertung im ADAC GT Masters 2022.

"Dank einer sehr guten Zusammenarbeit mit Lamborghini Squadra Corse konnten wir in den letzten Jahren einige Topresultate erzielen. Wir bedanken uns herzlichst für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit", sagt Teamchef Lorenz Frey-Hilti.

Der Wechsel auf Ferrari bedeutet nun einen großen Umbruch im Team. Dieses hat es bereits 2019 gegeben, als Emil Frey Racing von Lexus auf Lamborghini gewechselt ist. Damals nahm man sich eine Saison in der International GT Open Zeit, um sich auf das neue Material einzuschießen.

Die Zeit rennt

Dass es diesmal wieder so läuft, ist unwahrscheinlich. Denn mittlerweile ist Emil Frey Racing fest in der GT3-Szene etabliert, während man vor 2019 eher als "Outlaw"-Team mit exotischen Fahrzeugen von Jaguar bis Lexus galt.

Im ADAC GT Masters holte Emil Frey Racing im Jahr 2022 den Teamtitel mit Lamborghini

Im ADAC GT Masters holte Emil Frey Racing im Jahr 2022 den Teamtitel mit Lamborghini Zoom

In Frage kommen alle gängigen GT3-Serien inklusiver einer Möglichkeit in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) ab 2024. In der DTM ist Ferrari nach dem Rückzug von AF Corse nicht mehr repräsentiert. Außerdem gibt es mit dem ADAC GT Masters und der GT-World-Challenge (GTWC) Europe die konventionellen GT3-Serien zur Auswahl.

Frey-Hilti spricht selbst an, dass es einen Kaltstart geben wird: "Vor dem Saisonstart bleibt uns sehr wenig Zeit. Trotz wenig Vorbereitungszeit sind wir zuversichtlich, mit dem brandneuen Ferrari 296 GT3 und unserer langjährigen Erfahrung im GT3- Bereich vor dem ersten Rennen gut vorbereitet zu sein."

Die Emil Frey Gruppe, einer der größten Autohändler Europas, ist seit Oktober 2022 in München mit der Vertriebsgesellschaft Emil Frey Sportivo offizieller Ferrari-Partner in Deutschland. Es handelte sich um eine der wenigen Lücken im Portfolio der Gruppe, die man nun geschlossen hat.

Neben dem neuen Arbeitsgerät wird es auch neue Fahrer geben. Emil Frey Racing vertritt eine Philosophie, teils mit jungen Talenten und teils mit Werksfahrern zusammenzuarbeiten. Zu den größten Entdeckungen des Rennstalls zählt der heutige Audi-Werksfahrer Ricardo Feller.

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