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ADAC GT Masters vs. British GT: Ben Green über die großen Unterschiede

Ben Green vergleicht das ADAC GT Masters mit seiner früheren GT3-Serie in Großbritannien - Warum die Herangehensweise eine ganz andere ist

(Motorsport-Total.com) - Ben Green gehört zu den Entdeckungen des ADAC GT Masters 2022. Der 24-jährige Brite hat zusammen mit Niklas Krütten auf dem Red Bull Ring zwei Siege geholt. Das Duo liegt nach sechs Rennen auf dem dritten Platz der Gesamtwertung. Für den amtierenden Meister der DTM Trophy ist es bereits der zweite Versuch, im GT3-Sport Fuß zu fassen.

Titel-Bild zur News: Ben Green muss im ADAC GT Masters ganz arbeiten als in der britischen GT-Meisterschaft

Ben Green muss im ADAC GT Masters ganz arbeiten als in der britischen GT-Meisterschaft Zoom

Green ist bereits in der Saison 2019 in der britischen GT-Meisterschaft einen BMW M6 GT3 für das Team Century Motorsport gefahren. Damals kam er mit seinem Teamkollegen Dominic Paul nicht über P17 in der Gesamtwertung und Platz 13 im Pro-Am Cup hinaus.

"Der große Unterschied ist, dass es sich in Großbritannien um Pro-Am-Rennsport handelt", sagt Green gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Großbritannien ist eine der letzten Bastionen, in der der Tourenwagensport populärer als der GT-Sport ist. Deshalb werden in Großbritannien keine rein professionellen Paarungen zugelassen. Es gibt lediglich die Kategorien Silver Cup, Pro-Am Cup und Am Cup.

"Mit Amateuren ist das Rennfahren ganz anders, denn sie können viel Zeit finden, während wir hier alle mehr oder weniger dieselben Rundenzeiten fahren", so Green. Im ADAC GT Masters hingegen geht es vor allem darum, das Maximum aus dem Paket mit zwei Fahrern herauszuholen.


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"Man muss hier viel mehr auf sich selbst schauen und mehr aus sich herausholen. In der British GT muss man dem Teamkollegen helfen, schnell zu sein. Denn in ihm steckt mehr Potenzial zur Zeitenverbesserung als im professionellen Fahrer."

Zusammen mit Krütten hat Green nun auf sich aufmerksam gemacht. Noch gilt es für die Juniorpaarung, die Leistungen auch auf Strecken zu bestätigen, die dem BMW M4 GT3 weniger entgegenkommen.

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