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Van der Garde Schnellster in turbulentem Qualifying

Mehrere Unfälle und Zwischenfälle sorgten für ein turbulentes Qualifying in Monaco - Giedo van der Garde sichert sich die Pole-Position vor Sam Bird

(Motorsport-Total.com) - Der Straßenkurs von Monaco sorgte für eine turbulente Qualifikation in der Nachwuchsserie GP2. Romain Grosjean, der im Freien Training der Schnellste war, rutschte in in der Anfangsphase in Rascasse leicht in das Heck von Fairuz Fauzy. Kurz darauf blieb Luca Filippi zur Anfahrt Richtung Casino stehen. Der Italiener hatte die Leitplanken berührt. Verkehr war auch in der Nachwuchsserie das große Thema.

Giedo van der Garde

Giedo van der Garde startet zum zweien Mal in dieser Saison von der Pole-Position Zoom

Giedo van der Garde sicherte sich früh den ersten Startplatz, aber sowohl Fabio Leimer als auch Grosjean blieben nach schnellen Zwischenzeiten hinter anderen Boliden stecken. Der Schweizer hatte aber noch mehr Pech. Stefano Coletti versuchte den Sieger des Barcelona-Sprintrennens in Rascasse zu überholen. Die beiden kollidierten. Coletti blieb auf der Strecke stehen und die Rennleitung musste die rote Flagge zeigen.

Nach dem Neustart ging die Zeitenjagd munter weiter. Jules Bianchi setzte sich an die Spitze der Zeitenliste, während gegen Dani Clos (Blockieren anderer Autos) und Johnny Cecotto (Überholen unter gelber Flagge) Untersuchungen liefen. Rascasse war in den letzten Minuten Schauplatz einer weiteren Kollision. Diesmal berührte Clos den Heckflügel von Sam Bird. Einige Teile lagen auf der Straße herum. Van der Garde und Oliver Turvey gerieten ebenfalls aneinander.

Schließlich probierten die Piloten in den letzten Minuten noch einmal einen Angriff auf die wichtigste Pole-Position des Jahres. Pech hatte Grosjean. Pal Verhaug verlangsamte hinter einem AirAisia-Boliden. Grosjean konnte nicht abbremsen und kollidierte mit seinem Teamkollegen. Der Franzose blieb nach der Rascasse stehen. Bis dahin hatte er keine fliegende Runde gesetzt und war außerhalb der 107 Prozent.

Schlussendlich brannte van der Garde eine Runde in 1:21.097 Minuten in den monegassischen Asphalt und verdrängte damit Bird auf Platz zwei. Bianchi fuhr die drittschnellste Zeit, doch er wurde für seine Kollision beim Start zum Sprintrennen in Barcelona bestraft. Deshalb ging es für den Franzosen zurück auf Platz acht.

Aus der zweiten Reihe werden am Freitag Davide Valsecchi und Alvaro Parente starten. Der Portugiese ersetzt ein weiteres Mal den Deutschen Christian Vietoris. Die Plätze fünf und sechs gingen an Coletti und Josef Kral. Max Chillton wird neben Bianchi von Platz sieben ins Hauptrennen gehen. Esteban Gutierrez und Cecotto komplettierten die Top 10. Leimer wurde trotz guter Zwischenzeiten 14. Der Deutsche Kevin Mirocha landete bei seinem Monaco-Debüt in der GP2 auf Rang 23.

Den Schlusspunkt unter das turbulente Qualifying setzte Marcus Ericsson, der seinen Bremspunkt verpasste und in seinen Teamkollegen Bird krachte. Michael Herck verlor beim Schwimmbad die Kontrolle über sein Auto und landete in den Leitplanken. Das alles war van der Garde egal, denn wie auch in Barcelona erbte der Addax-Pilot die Pole-Position von Bianchi.

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25.01. 21:15

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