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  • 11.11.2011 · 13:01

  • von Roman Wittemeier

Leimer und Gutierrez mit Bestzeiten in Abu Dhabi

Beim GP2-Event in Abu Dhabi startet Fabio Leimer gut in das Wochenende: Bestzeit im Qualifying - Esteban Gutierrez am Morgen deutlich vorn

(Motorsport-Total.com) - Peter Sauber dürfte sich in seiner Auswahl der Talente für die Young-Driver-Days in der kommenden Woche bestätigt sehen. Ausgerechnet jene beiden Rookies, die bald im Sauber-Formel-1-Auto sitzen dürfen, bestimmten das Tempo am ersten Tag der GP2 in Abu Dhabi. In der ersten Session am Vormittag hatte Sauber-Youngster Esteban Gutierrez (Lotus-ART) in 1:50.442 Minuten die Bestmarke vor Fabio Leimer markiert.

Esteban Gutierrez

Esteban Gutierrez startete mit einer klaren Bestzeit in das Abu-Dhabi-Wochenende

Am Nachmittag drehte der Schweizer in Diensten von Racing Engineering den Spieß um. In 1:49.363 Minuten markierte Leimer die klare Tagesbestzeit vor Rapax-Pilot Dani Clos. Der Spanier hatte bereits in der ersten Session als Fünfter einen guten Eindruck hinterlassen. Einige Neueinsteiger konnten sich allerdings schon am Freitag bärenstark präsentieren. Bestes Beispiel: Tom Dillmann, der am Morgen sofort an der Spitze mitfahren konnte und Dritter wurde.

Der Elsässer fühlte sich auf Anhieb im GP2-Auto von iSport pudelwohl. Im Freien Training kämpfte er über weite Strecken sogar mit Clos und Leimer um die Spitze, bevor Gutierrez nach einer Gelbphase (Abflug von Julian Leal) das Zepter übernahm. Am Nachmittag legte Dillman weiter zu. In 1:50.070 Minuten reichte es aber nur noch zu Platz neun, weil viele andere Piloten ebenfalls erheblich nachlegen konnten. Zu den Aufsteigern des Nachmittags zählte beispielsweise auch Josef Kral (Arden) auf Platz drei.

Eine solide Vorstellung bot auch Mücke-Nachwuchsmann Nigel Melker, der im GP2-Auto von DAMS im sicheren Mittelfeld mitfahren konnte. Der amerikanische Youngster Alexander Rossi (Catheram) und der Schweizer Simon Trummer (Arden) konnten das Tempo ebenfalls recht gut mitgehen. "Für mich ist dieser Start mit Arden ein absolutes Highlight", sagt Trummer. "Fühlt sich so an, als würde ich schon ganz lange für dieses Team fahren. Ich will einen richtig guten Job abliefern."

Harte Strafen wurden bereits am Freitag ausgesprochen: Giacomo Ricci (Super Nova) und Nicolas Marroc (Ocean) ignorierten gelbe Flaggen und werden in der Startaufstellung daher jeweils um zehn Plätze zurückversetzt.