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Le Castellet: Villa zum Auftakt Schnellster

Racing Engineering war am ersten GP2-Testtag das schnellste Team - Lucas di Grassis Bestzeit gestrichen - Andy Soucek bei BCN

(Motorsport-Total.com) - Während sich die Mutterserie Formel 1 noch auf dem Rückweg aus Kanada befindet, nutzt die GP2 die rennfreie Zeit für einen offiziellen Zweitagestest im südfranzösischen Le Castellet. Es sind die letzten Testfahrten in dieser Saison.

Javier Villa

Racing Engineerings Javier Villa erzielte am ersten Testtag in Le Castellet Bestzeit

Das Feld war jedoch etwas ausgedünnt: Am ersten Vormittag des Tests gingen heute nur 23 Piloten auf die Strecke. BCN-Pilot Adrian Valles ist in Le Mans, Durango-Pilot Davide Valsecchi erholt sich noch von seinem Unfall und FMS hat nur Stammpilot Roldan Rodriguez im Einsatz, da das zweite Cockpit des Teams derzeit wieder vakant ist.#w1#

Am Nachmittag wurde FMS durch Formel-1-Testfahrer Marko Asmer verstärkt, den amtierenden Champion der Britischen Formel 3. Asmer drehte 15 Runden, war jedoch mit Abstand der langsamste Mann des Tages. Auf die Bestzeit von Javier Villa (Racing Engineering/1:13.037 Minuten) fehlten ihm fast drei Sekunden.

Die einzige Zeit unter 1:13 Minuten gelang Lucas di Grassi, der sein GP2-Comeback im Team von Adrian Campos feiert, aber der letztjährige Meisterschaftsrivale von Timo Glock schnitt in jener Runde die Schikane ab - Platz elf. Gleich 14 Autos blieben übrigens innerhalb von einer Sekunde, was für die Dichte im GP2-Feld spricht.

Andy Soucek

Andy Soucek hat wieder einen Job und testete erstmals für das BCN-Team Zoom

"Wir haben heute Morgen an vier verschiedenen Autos vier verschiedene Motoren- und Getriebeupgrades getestet", erklärte GP2-Technikchef Didier Perrin. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse waren überwiegend positiv, sodass für den Rest des Tests mehr Autos mit den neuen Teilen ausgestattet werden sollen.

Übrigens: Der Austro-Spanier Andy Soucek hat offenbar doch wieder einen Arbeitgeber gefunden und testete heute für das BCN-Team. Soucek wurde Zwölfter und empfahl sich damit für den Rest der Saison, den er aller Wahrscheinlichkeit nach für den ehemaligen Glock-Rennstall bestreiten wird. Andreas Zuber (Piquet) wurde Fünfter.

Die Testzeiten im Überblick:

01. Javier Villa (Racing Engineering) - 1:13.037 - 43
02. Giorgio Pantano (Racing Engineering) - 1:13.235 - 68
03. Pastor Maldonado (Piquet) - 1:13.291 - 60
04. Bruno Senna (iSport) - 1:13.301 - 30
05. Andreas Zuber (Piquet) - 1:13.366 - 28
06. Luca Filippi (ART) - 1:13.410 - 68
07. Karun Chandhok (iSport) - 1:13.436 - 54
08. Romain Grosjean (ART) - 1:13.628 - 62
09. Jérôme D'Ambrosio (DAMS) - 1:13.862 - 46
10. Vitaly Petrov (Campos) - 1:13.902 - 56
11. Lucas di Grassi (Campos) - 1:13.917 - 51
12. Andy Soucek (BCN) - 1:13.961 - 62
13. Alvaro Parente (Super Nova) - 1:14.017 - 70
14. Kamui Kobayashi (DAMS) - 1:14.028 - 58
15. Diego Nunes (DPR) - 1:14.110 - 33
16. Alberto Valerio (Durango) - 1:14.173 - 56
17. Sébastien Buemi (Arden) - 1:14.283 - 65
18. Mike Conway (Trident) - 1:14.295 - 69
19. Ho-Pin Tung (Trident) - 1:14.383 - 65
20. Yelmer Buurman (Arden) - 1:14.496 - 61
21. Christian Bakkerud (Super Nova) - 1:14.671 - 36
22. Roldan Rodriguez (FMS) - 1:14.875 - 49
23. Michael Herck (DPR) - 1:15.373 - 67
24. Marko Asmer (FMS) - 1:15.951 - 15

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