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GP2-Aus: Frijns verliert Cockpit bei Hilmer

Sauber-Testpilot Robin Frijns muss mitten in der Saison sein Cockpit bei Hilmer räumen, für ihn wechselt der Brite Adrian Quaife-Hobbs die Fronten

(Motorsport-Total.com) - Von Rennen zu Rennen musste Sauber-Testpilot Robin Frijns um sein Cockpit bei der deutschen Hilmer-Mannschaft zittern, nun hat es den Niederländer vor dem Wochenende in Budapest erwischt. Wie Teamgründer Franz Hilmer gegenüber 'Motorsport-Total.com' bestätigt, muss der aktuelle Meister der Formel Renault 3.5 sein GP2-Cockpit räumen und macht Platz für Adrian-Quaife Hobbs, der vom Konkurrenzteam MP nach Niederwinkling kommt.

Robin Frijns

Für den Niederländer Robin Frijns ist das Abenteuer GP2 erst einmal beendet Zoom

"Wir wussten von Anfang an, dass es schwierig werden wird, dass Robin das ganze Jahr über bei uns bleibt, und es hat leider keine Möglichkeit gegeben, dass Robin weiter für uns fährt", erklärt Hilmer zum Aus des Sauber-Testpiloten. Dieser bestätigt via 'Twitter' die Gründe für sein Fernbleiben am Hungaroring: "Das war's. Kein Geld, kein Fahren", schreibt der Niederländer und ärgert sich, dass Budget heutzutage wichtiger sei als Talent. "Heutzutage reicht es nicht, eine Meisterschaft zu gewinnen", beschwert er sich.

Bei Hilmer möchte man sich indes noch einmal herzlich für die Dienste Frijns' bedanken, "für das was er für das Team geleistet hat, und dass er den ersten Sieg für das Team in der Geschichte eingefahren hat", sagt Hilmer gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Aber es war leider aus verschiedenen Gründen nicht möglich, dass er bei uns weiter fährt." Frijns liegt aktuell auf Rang neun der Fahrerwertung und machte besonders mit seinem Sieg in Barcelona von sich reden.

Als Ersatz verpflichtete man den amtierenden AutoGP-Champion Adrian Quaife-Hobbs. Der 22-jährige Brite wurde im Sprintrennen von Monaco Zweiter und wird seit Beginn seiner Karriere von der familiären Automobilteile-Firma Quaife gesponsert. "Ich war mit der Familie Quaife-Hobbs eigentlich schon vor der Saison in Verhandlungen", erklärt Hilmer. Doch am Ende hätten diverse Gründe dafür gesorgt, dass er beim ebenfalls neuen Team MP gelandet ist.

Adrian Quaife-Hobbs

Adrian Quaife-Hobbs kommt als amtierender AutoGP-Meister zu Hilmer Zoom

Jetzt wechselt der Brite doch noch in das deutsche Lager: "Wir sind sehr froh, dass er jetzt zu uns gekommen ist, weil wir von seinem Talent absolut überzeugt sind und weil wir glauben, dass er sehr schnell ist. Wir hoffen, dass wir mit ihm auch ganz nach vorne fahren können", streut der Teamgründer seinem neuen Fahrer Rosen. "Er war vor der Saison eigentlich schon einer meiner Wunschfahrer."

Wer Quaife-Hobbs bei MP ersetzen soll, ist derzeit noch nicht bekannt, doch auch ein anderes Team hat heute einen Fahrerwechsel bekanntgegeben: In Budapest wird Ricardo Teixeira wieder für das Trident-Team, für das er bereits 2009 gefahren ist, an den Start gehen. Für den Portugiesen mit angolanischer Lizenz wird der Italiener Kevin Ceccon sein Cockpit räumen.

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