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  • 05.02.2020 11:09

rFactor 2: Neue Benutzeroberfläche, Verbesserungen und Simracing-Events

Entwickler Studio 397 blickt zurück auf den vergangenen Monat und gibt bekannt was für Verbesserungen die Simulation und neue Benutzeroberfläche erhält

(MST/Speedmaniacs.de) - Im Dezember 2019 hatte die rFactor 2-Community erstmals Gelegenheit die neue Benutzeroberfläche in einem öffentlichen Betatest auszuprobieren. In Kürze wird es ein neues Update geben das eine Reihe von Veränderungen bringen wird.

rFactor 2

Die modernisierte UI von rFactor 2 Zoom

"Wir haben die Art und Weise geändert, wie die Serien-, Strecken- und Fahrzeugauswahl im Hauptmenü funktioniert und bringen euch nun immer direkt dorthin zurück von wo aus ihr gekommen seid, anstatt immer das Rennmenü aufzurufen. Was das Rennmenü anbelangt, so hat niemand gemocht, wie wir die Lieblingsserver jedes Mal geladen haben, wenn dieses Menü aufgerufen wurde. Dies passiert jetzt nur noch einmal (und enthält die Option später eine manuelle Aktualisierung vorzunehmen). Letztendlich wird der gesamte Ladevorgang asynchron gestaltet, sodass ihr nie darauf warten müsst", berichtet Studio 397 in der Rückschau auf den vergangenen Monat über erste Verbesserungen.

Auch beim Thema Replays setzt man an und hat den "Replay-Slider" nun ziehbaar gemacht. Dadurch soll es nun einfacher und zugleich schneller möglich sein die gesuchte Replaystelle zu finden. Angaben zu Bremsenverschleiß und Reifentemperatur nach einer Testfahrt kehren zurück und sollen in der Garage bei der Analyse helfen. Ein Fehler der dazu führte, dass man nach einer Disqualifikation dennoch erneut starten konnte wurde ebenso behoben wie ein Problem bei dem das Pace Car nicht richtig geladen wurde. Die Darstellung der Reifenflexibilität wurde korrigiert und eine unbeabsichtigt durch das Refactoring des Codes ausgelöste Verbindungsverzögerung beseitigt.

"Wir haben auch einen aufregenden Regiemodus in Arbeit. Mit unseren unseren Broadcast-Tools aus rFactor 2 kann das Broadcast-Overlay einfach gesteuert und gestreamt werden. Das bedeutet auch, dass wir ein konfigurierbares, anpassbares Overlay bereitstellen werden. Weitere Neuigkeiten dazu dann in unserer nächsten Roadmap."

Außerdem hat man im Dezember an der gleichmäßigeren Ausgestaltung des Kräfteverhältnisses der GT3-Wagen gearbeitet und ein paar Anpassungen vorgenommen.

Radical RXC GT3: -30kg weight penalty
BMW M6 GT3: -30kg weight penalty
McLaren 650S GT3: -5kg weight penalty.
Audi R8 LMS GT3 2018: +5kg weight penalty.
Porsche 991 GT3-R: -1.5% engine torque/power output.
Bentley Continental GT3: +10kg weight penalty, -2% engine torque/power output.
Callaway C7 GT3-R: -2.5% engine torque/power output
Aston Martin Vantage GT3: +15kg weight penalty

Der McLaren 720 GT3, Audi R8 LMS GT3 2019 und Mercedes AMG GT3 sind noch unverändert.

"Das Environment Art-Team hat sich von der Arbeitsbelastung der letzten Jahre erholt und sich auf die Verbesserung unserer wichtigsten generischen Assets konzentriert. Außerdem hat es begonnen, an einigen neuen Projekten zu arbeiten, die wir in den kommenden Monaten mit euch teilen können. Das heißt, wir haben in diesem Monat ein paar Updates für euch. Wir haben ein vollständiges Update der neuesten Technologie für die Formel-E-Strecke in Monaco, das zahlreiche Upgrades gegenüber der aktuellen Release-Version enthält. Darüber hinaus haben wir einige kleine Änderungen an Le Mans vorgenommen, um einige der häufig geäußerten Beschwerden zu beheben."

Als offizieller Veranstalter von Simracing-Events möchte Studio 397 außerdem seinen Teil dazu beitragen, dass die Community rund um rF2 auf seine Kosten kommt. Vier große Events sind geplant, davon stehen das "Sebring 12 hour, Nordschleife 24 hour and the rF24 Le Mans race" bereits fest. Aber das ist noch nicht alles: "In ungefähr einem Monat starten unsere neuen Serien rF2 GT Pro und rF2 GT Challenge. Unsere erste Pro Series-Saison dauert drei Monate und wird auf Einladung und mit einem Hotlap-Qualifikator durchgeführt. Nach dieser Saison haben wir dann Leute, die von der Challenge Series aufsteigen, um um das Preisgeld in der 2. Saison der GT Pro Series zu kämpfen. Die Challenge-Serie wird flüssig und kann aus mehreren Abschnitten bestehen, sodass jeder die Möglichkeit hat sich durch die Ränge zu arbeiten. Wer kein Hotlapper ist, bekommt ebenfalls seine Chance sein Talent zu beweisen und schnell an die Spitze zu gelangen."

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