powered by Motorsport.com
  • 30.06.2014 · 17:45

  • von Glenn Freeman (Haymarket)

Nach Unfall: Keine Probleme zwischen Rowland und Sainz

Die Renault-Worldseries-Rivalen Carlos Sainz jun. und Oliver Rowland verstehen sich trotz ihres Unfalls in Moskau am vergangenen Wochenende weiterhin gut

(Motorsport-Total.com) - Spitzenreiter Carlos Sainz jun. wurde im zweiten Rennen eine Rückversetzung um zwei Plätze in der Startaufstellung aufgebrummt, nachdem er Oliver Rowland ins Auto gefahren war, als der Brite im ersten Rennen am Samstag versucht hatte, ihn in der letzten Kurve innen zu überholen. Die Kollision hatte Rowlands Rennen beendet. Während Sainz sich danach wegen seiner Strafe über die Offiziellen beschwerte, verrät Rowland, dass es wegen des Vorfalls keine Probleme zwischen den beiden gibt.

Sergei Sirotkin

Mit dem Ausgang in Lauf eins hatten Carlos Sainz jun. und Oliver Rowland nichts zu tun Zoom

Die beiden hatten um Rang 17 gekämpft, nachdem sie beim Start ihre Wagen abgewürgt hatten. "Wir haben uns deswegen nicht gestritten. Wir haben danach darüber gesprochen", berichtet Rowland und ergänzt: "Er hat mir nicht genug Platz gelassen, aber die Strafe war vielleicht etwas hart. Es ist schwierig. Wir waren beide frustriert darüber, dass wir nur um den 17. Platz kämpften und das spielte womöglich eine Rolle."

Während Sainz und DAMS während des gesamten Wochenendes nach ihrem Speed gesucht hatten, waren Rowland und Fortec eigentlich schnell genug gewesen. Rowland glaubt, dass das bei Sainz wildem Verteidigungsmanöver eine Rolle spielte: "Er wusste, dass ich nach vorne kommen würde und wollte mich hinter sich halten. Das verstehe ich komplett. Ich war ambitioniert und wollte es trotzdem versuchen, aber ich beschwere mich nicht darüber."

"Wir haben uns deswegen nicht gestritten. Wir haben danach darüber gesprochen." Oliver Rowland

Das vergangene Wochenende war für DAMS - das im vergangenen Jahr mit dem aktuellen McLaren-Piloten Kevin Magnussen die Meisterschaft gewonnen hatte - das erste Rennen in dieser Saison, in dem es seine Pace nicht finden konnte. Auf dem Nürburgring will man nun zurückschlagen. Teammanager Francois Sicard sagt: "Natürlich war das im Hinblick auf unsere Standards eine schwache Vorstellung."

"Wir konnten uns nicht an die schwierigen Bedingungen anpassen und liefen immer hinterher. Daher hatten die Fahrer kein Auto, das ihren Ansprüchen genügte. Das müssen wir analysieren. Ihr könnt euch darauf verlassen, dass wir im nächsten Rennen wieder vorne mitkämpfen werden." Sainz, der das Gefühl hatte, dass DAMS besonders bei den niedrigeren Temperaturen am Samstag mechanischer Grip fehlte, führt die Meisterschaft noch immer mit 33 Punkten vor Pierre Gasly an.