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Arabische Formel-4-Pilotin gewinnt Formel-1-Rahmenrennen

Amna Al Qubaisi hat sich beim Formel-4-Rennen in Abu Dhabi durchgesetzt und damit vor den Augen der Formel-1-Teamchefs ein Zeichen gesetzt

(Motorsport-Total.com) - Am gerade laufenden letzten Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 in Abu Dhabi fährt nicht nur die Formel 2, sondern auch die Formel 4 im Rahmenprogramm.

Amna Al Qubaisi

Amna Al Qubaisi setzte sich im Formel-4-Rennen in Abu Dhabi durch Zoom

Bei letztgenannter Nachwuchsklasse, deren Rennen auf dem Yas Marina Circuit am Samstag stattfand, handelte es sich um einen Lauf ohne Meisterschaftsstatus. Zahlreiche Piloten aus der Formel-4-Meisterschaft der Vereinigten Arabischen Emirate traten an.

Den Sieg aber hat sich Amna Al Qubaisi, die in der Italienischen Formel 4 für Prema fährt, gesichert. Die 19-Jährige stammt aus Abu Dhabi und ist die Tochter von Langstreckenpilot Khaled Al Qubaisi. Von der Pole-Position agierte sie souverän und ließ vor den Augen der Formel-1-Teamchefs ihre versammelten männlichen Fahrerkollegen hinter sich.

"Das ist ein unglaubliches Gefühl, in meiner Heimatstadt, auf meiner Heimstrecke zu gewinnen", freut sich Al Qubaisi nach ihrem Triumph im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' und weiß: "Viele Leute haben zugeschaut. Das ist eine Ehre für mich."

"Wir haben für die neue Saison noch keine Sponsoren gefunden, aber ich gehe davon aus, dass dieser Sieg einige Türen öffnen sollte", so Al Qubaisi, die noch nicht weiß, in welcher Rennserie sie 2020 antreten wird. Zumindest eine grobe Vorstellung hat sie aber: "Ich werde sicherlich bei Prema bleiben und weiterhin in Europa Rennen fahren."

Erstmals international in Erscheinung trat Al Qubaisi, als sie im Dezember 2018 beim Formel-E-Test in Riad ins Lenkrad griff. Für die Premierensaison 2019 der W-Series versuchte sie sich zu qualifizieren, scheiterte aber im mehrstufigen Auswahlprogramm. Für die Zukunft schließt sie die Frauenrennserie aber nicht aus: "Die W-Series ist eine gute Möglichkeit, um zu lernen und mit dem regionalen Formel-3-Auto Erfahrungen zu sammeln. Ich hätte nichts dagegen, dort anzutreten."

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