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Susie Wolff: Nach Valencia "viele merkwürdige Nachrichten erhalten"

Das chaotische Samstagsrennen der Formel E in Valencia brachte Venturi-Teamchefin Susie Wolff in Erklärungsnot: "Wichtig, dass wir daraus gelernt haben"

(Motorsport-Total.com) - Das chaotische Ende des Samstagsrennens der Formel E in Valencia sorgte Ende April auch im Umfeld der Teams für einige Unruhe - und brachte Venturi-Teamchefin Susie Wolff regelrecht in Erklärungsnot. "Ich habe viele merkwürdige Nachrichten erhalten und wusste erst einmal nicht, was ich darauf antworten sollte", sagt Wolff der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'.

Susie Wolff bei der Pressekonferenz vor dem Formel-E-Rennen in Monaco 2021

Susie Wolff bei der Pressekonferenz vor dem Formel-E-Rennen in Monaco 2021 Zoom

Aufgrund mehrere Safety-Car-Phasen hatte die Rennleitung im Einklang mit dem Reglement die für das Rennen verfügbare Energiemenge von ursprünglich 51 Kilowattstunden um 17 reduziert. Die letzte Reduzierung kurz vor dem Rennende sorgte dann dafür, dass mehr als der Hälfte des Feldes die Energie ausging.

Während einige Autos daraufhin auf der Strecke stoppen, rollten andre mit Boxengassen-Geschwindigkeit ins Ziel. Wieder andere Fahrer fuhren mit vollem Tempo weiter, obwohl die Einblendung der TV-Übertragung bei ihnen 0 Prozent Restenergie anzeigte. Der Grund: Die Batterien waren tatsächlich noch zu gut 40 Prozent geladen, lediglich das vorgegeben Limit war ausgeschöpft.

Vor allem das habe viele Zuschauer verwirrt. "Das schlimmste war, dass es so aussah, als sei uns allen die Energie ausgegangen. Tatsächlich konnten die Autos aber weiterfahren, denn es war noch Energie in den Batterien", sagt Wolff. "Das hat alle verwirrt und war schwierig zu erklären. Letztlich war es komplizierter, als es hätte sein müssen."

"Natürlich war das nicht perfekt, aber das Wichtigste ist, dass wir daraus gelernt haben", so Wolff weiter. "Die FIA hat reagiert, so etwas wird nicht noch einmal passieren." In dieser Woche hatte der Automobil-Weltverband eine Regeländerung beschlossen, nach der ab der 40. Rennminute keine Energiereduzierung mehr erfolgt.

"Es ist ermutigend, wie die FIA reagiert hat", lobt BMW-Andretti-Teamchef Roger Griffiths. "Auch die Formel E und die Teams und die Hersteller waren beteiligt. Wir haben erkannt, dass Valencia nicht so gelaufen ist, wie es sich jeder von uns erhofft hat. Aber wir haben uns nicht hingesetzt und gesagt: 'Das war ein einmaliger Vorfall, das wird nie wieder passieren'."

"Es hat gezeigt, dass die FIA aufgeschlossen ist und zuhören will. Und es hat gezeigt, dass wir als Gemeinschaft in der Lage sind, Probleme anzugehen", so Griffiths weiter.

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