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McLaren als Hersteller in der Formel E: Eine Möglichkeit, aber kein Muss

Wird McLaren eines Tages in der Formel E einen eigenen Antriebsstrang entwickeln? Geschäftsführer Zak Brown lässt Ian James freie Hand

(Motorsport-Total.com) - McLaren hat das Mercedes-Formel-E-Team gekauft, um in der Gen3-Ära der elektrischen Formelweltmeisterschaft an den Start zu gehen. Teamchef Ian James wird die Geschicke unter neuem Branding weiter leiten und wichtige Entscheidungen treffen. Doch wird McLaren eines Tages als eigener Hersteller in der Formel E agieren?

Ian James

Ian James bekommt bei McLaren viele Freiheiten Zoom

"Wir machen einen Schritt nach dem anderen", sagt McLaren-Geschäftsführer Zak Brown. "Jetzt müssen wir erst einmal in den Sport einsteigen und Ian sowie das Team in McLaren integrieren. Natürlich sind wir historisch gesehen durch die Batterietechnologie von McLaren Applied Technologies, ein Unternehmen, das wir jetzt verkauft haben, dabei gewesen."

James bekommt alle Freiheiten, die Zukunft von McLaren in der Formel E zu gestalten. Dennoch sieht Brown es nicht für gegeben an, dass sein Unternehmen eines Tages einen eigenen Antriebsstrang in der Formel E entwickeln wird: " Wir haben eine großartige Partnerschaft mit Chevrolet in der IndyCar-Serie, wir haben eine großartige Partnerschaft mit Mercedes in der Formel 1."

"Das ist also ein weiterer Antriebsstrang, der nicht von McLaren stammt. So gehen wir den Motorsport an", stellt Brown klar. "McLaren hat, abgesehen von elektrischen Fahrzeugen, in seiner Formel-1-Geschichte nie einen eigenen Motor gebaut, von daher ist das normal. Wir überlassen es Ian, die Pläne, das Timing und die Zukunft zu gestalten."


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James selbst meldet sich zu seinen Vorstellungen rund um das neue Formel-E-Projekt von McLaren zu Wort und entschuldigt sich gleich zu Beginn bei Formel-E-Gründer Alejandro Agag: "Ich denke, es ist frustrierend für Alejandro, dass ich die Dinge gerne so lange wie möglich hinauszögere. Deshalb werden wir Motorenpartner, Fahrer, kommerzielle Partner zu gegebener Zeit bekanntgeben."

"Wie schon zuvor gesagt: Wir sind uns bewusst, dass das gesamte Paket eines sein muss, dass Leistung bringt", stellt der Teamchef klar. Deshalb sei James mit der Gestaltung des Projekts "sehr vorsichtig". Er wolle erst Entscheidungen treffen, wenn alle Puzzleteile passen. Dennoch möchte er schon bald die Fahrer und Partner in der Formel E vorstellen: "Wir stellen sicher, dass es zeitnah kommuniziert wird. Ich freue mich schon riesig darauf."

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