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  • 23.05.2022 · 14:45

  • von Andre Wiegold, Co-Autor: Jake Boxall-Legge

Gen4 der Formel E: Freie Entwicklung von Batterien und Karosserien?

Das Gen3-Auto der Formel E ist noch nicht auf der Strecke, schon gibt es Planungen für das Gen4-Fahrzeug - Wird der freien Entwicklung die Tür geöffnet?

(Motorsport-Total.com) - Formel-E-Geschäftsführer Jamie Reigle macht sich bereits Gedanken über die Entwicklung und die Rahmenbedingungen für das Gen4-Auto der Formel E. Obwohl die dritte Generation an Fahrzeugen erst in der Saison 2022/23 debütieren wird, gibt es bereits erste Diskussionen über das Nachfolgermodell. Werden dann die Entwicklung der Batterien und Karosserien freigegeben?

Jamie Reigle

Jamie Reigle spricht schon jetzt über das Gen4-Auto Zoom

Laut Reigle wurde in Monaco bereits "die Zukunft der elektrischen Mobilität und der Formel E" heiß diskutiert. Gegenüber 'Motorsport-Total.com' sagt er: "Wir haben die Gespräche über die technischen Rahmenbedingungen forciert, um herauszufinden, was die Hersteller für wichtig halten." Reigle möchte eine Balance zwischen den Ansprüchen der Marken, des sportlichen Wettbewerbs und den Vorstellungen der Fans finden.

"Wir alle wollen großartigen Sport und mehr Fans", stellt der Formel-E-Strippenzieher fest, der außerdem preisgibt, dass in Monaco Hersteller involviert waren, die aktuell noch nicht Teil der elektrischen Formel-Weltmeisterschaft sind. Auch andere Marken, die nicht vor Ort waren, hätten ihr Interesse an Gesprächen bekundet. Jetzt müsse das Gehörte erst einmal aufgearbeitet werden.

Das Gen4-Auto könnte im Jahr 2026 das Licht der Welt erblicken, doch wie genau die nächste Fahrzeuggeneration aussehen wird, steht noch in den Sternen. "Wenn wir eine Kostengrenze eingeführt haben, können wir eine rationale Diskussionen mit den Herstellern führen, was wichtig ist", so Reigle. Doch die Stimmen werden lauter: Die Hersteller präferieren eine offene Entwicklung der Batterien.


Präsentation: Gen3-Auto für die Formel E ab 2023

Während sich die Topmarken dafür einsetzen, sehen kleinere Teams wie NIO das Problem, dass es dann im Feld deutliche Unterschiede in der Leistung geben könnte. Mit dem aktuellen Reglement liegen die Teams in der Meisterschaft oft sehr dicht beieinander. Laut Reigle sind auch der Antriebsstrang und die Aerodynamik wichtige Bereiche für die Hersteller, die sich mehr Freiheiten wünschen.

In ein "Duell der Windtunnel" soll sich die Formel E aber laut Reigle nicht entwickeln. Dennoch liebäugelt der Geschäftsführer mit der Idee, dass die Marken Autos entwickeln dürfen, die sich optisch unterscheiden. "Das ist etwas, was sehr interessant klingt", sagt Reigle, der aber deutlich macht, dass er "kein Ingenieur" sei.

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