powered by Motorsport.com
  • 18.06.2022 · 15:26

  • von Jake Boxall-Legge, Übersetzung: Heiko Stritzke

Mahindra Gen3-Formel-E-Fahrzeug debütiert in Goodwood

Nick Heidfeld wird mit dem Mahindra ER9 erstmal mit einem Gen3-Formel-E-Auto in der Öffentlichkeit fahren - Was kann das Fahrzeug in Goodwood leisten?

(Motorsport-Total.com) - Mahindra wird beim Goodwood Festival of Speed erstmals sein Formel-E-Fahrzeug der dritten Generation der Öffentlichkeit zeigen. Nick Heidfeld, der frühere Rekordhalter des Events, wird dabei am Steuer sitzen.

Der Rollout ist absolviert, als nächstes geht es für den Mahindra M9Electro Gen3 nach Goodwood

das Rollout ist absolviert, als nächstes geht es für den Mahindra M9Electro Gen3 nach Goodwood Zoom

Das indische Team hat seinen ersten Test des neuen Fahrzeugs kürzlich beendet. Oliver Rowland hat am Donnerstag beim Shakedown am Steuer gesessen. Der Bolide leistet 100 Kilowatt (136 PS) mehr als der Vorgänger Gen2, mit dem die aktuelle Saison noch zu Ende gefahren wird.

Mahindra wird das Fahrzeug nun zum berühmten britischen Bergrennen kommende mitnehmen. Dort wird es den ersten Einsatz auf der Strecke geben. "Es macht uns stolz, dieses Auto nur eine Woche nach dem ersten Test nach Goodwood zu bringen", sagt Teamchef Dilbagh Gill.

"Das zeigt, dass es sich für das Team gelohnt hat, hart und leidenschaftlich zu arbeiten. So erreicht man, was andere als unmöglich erachten. Ich freue mich darauf, das Auto bei seinem Debüt bei einem solch ikonischen Event zu sehen. Wir repräsentieren die gesamte Formel E als Serie, die 2023 in eine neue Ära eintritt."


Fotostrecke: Rollout des Mahindra M9Electro für die Formel E 2022/23

Heidfeld ist nicht nur Mahindras Testfahrer und Markenbotschafter, sondern war auch 20 Jahre lang Rekordhalter beim Event, als er im Jahr 1999 mit einem McLaren MP4-13 eine Zeit von 41,6 Sekunden markierte. Er verlor den Rekord erst im Jahr 2019 an Romain Dumas im elektrischen Volkswagen ID.R mit einer Zeit von 39,9 Sekunden.

Turvey absolviert Rollout für Nio 333

Auch Nio 333 hat sein Gen3-Fahrzeug bereits getestet. Oliver Turvey, der in diesem Fall am Steuer saß, sagt, dass das neue Fahrzeug "ein spaßiges Rennauto" werden wird.

Der Brite zeigt sich auch vom neuen Bremssystem angetan. Der hintere Motor regelt das Bremsen auf der Hinterachse. An der Vorderachse arbeitet nun ebenfalls eine MGU, mit der Energie zurückgewonnen wird.

"Ich bin stolz, der erste Fahrer zu sein, der den Nio 333 ER9 gefahren ist", so der 35-Jährige. "Jeder im Team hat viel Arbeit investiert, um das Auto fertig zu bekommen. Es war ein schöner, produktiver Test."


Fotos: Präsentation: Gen3-Auto für die Formel E ab 2023


"Die Beschleunigung ist mit 350 Kilowatt [476 PS] ein anständiger Schritt nach vorn. Auf den Straßenkursen, die wir in der Formel E fahren, wird das schon ziemlich schnell sein. Es ist auch cool, den Elektromotor an der Vorderachse zum Bremsen zu nutzen und die vollen 600 Kilowatt Energierückgewinnung zu spüren."

"Das wird mit Sicherheit ein spaßiges Rennauto und ich freue mich darauf, wieder ins Fahrzeug steigen zu dürfen."

Formel E powered by Ran.de

Formel-E-Livestream

Nächstes Event

Marokko

2. Juli

Qualifying Sa. 05:40 Uhr
Rennen Sa. 10:00 Uhr
Anzeige

Folge uns auf Twitter

Eigene Webseite?

Kostenlose News-Schlagzeilen und Fotos für Ihre Webseite! Jetzt blitzschnell an Ihr Layout anpassen und installieren!

Folge uns auf Facebook

Werde jetzt Teil der großen Community von Motorsport-Total.com auf Facebook, diskutiere mit tausenden Fans über den Motorsport und bleibe auf dem Laufenden!

Neueste Diskussions-Themen

Folge uns auf Instagram

Folge uns jetzt auf Instagram und erlebe die schönsten und emotionalsten Momente im Motorsport zusammen mit anderen Fans aus der ganzen Welt